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Meldungen

Aktuelle Meldungen rund um das Thema Gefahrgut lesen Sie bei www.gefahrgut.de
Wie war das nochmal? Unentbehrlich für Ihre Recherchen: Das Meldungs-Archiv

125 Jahre HHLA
Hamburg, 8. März 2010 - Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) feierte am 8. März 2010 ihr 125-jähriges Bestehen.

Schienengüterverkehr 2009 unterschreitet Beförderungsniveau von 2005
Wiesbaden, 5. März 2010 - Im Jahr 2009 wurden auf dem deutschen Schienennetz 312,1 Millionen Tonnen Güter transportiert - ein Minus von fast 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr, meldet das Statistische Bundesamt (Destatis). Zum Vergleich: Das Beförderungsniveau lag im Jahr 2005 um mehr als fünf Millionen Tonnen höher bei 317,3 Millionen Tonnen.

Volles Haus beim IHK-Arbeitskreis Gefahrgut Oldenburg/Bremen
Oldenburg, 2. März 2010 - Groß war das Interesse bei den Gefahrgutexperten der Region Oldenburg/Bremen an der jüngsten Tagung des Arbeitskreises Gefahrgut im Februar 2010, organisiert von der Oldenburgischen IHK und der Handelskammer Bremen. Auf der Agenda: Verschiedene Referate zu aktuellen Themen aus der Gefahrgutwelt. Und natürlich wurde auch - wie jedes Jahr - ein neuer Kohlkönig gewählt.

Wirtschaft stagniert im vierten Quartal
Wiesbaden, 12. Februar 2010 - Die Erholung der deutschen Wirtschaft ist Ende 2009 ins Stocken geraten: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagnierte im vierten Vierteljahr 2009 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - auf dem Niveau des Vorquartals, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Damit hat sich der leichte Aufwärtstrend der Wirtschaft aus dem zweiten (Plus 0,4 Prozent) und dritten Quartal 2009 (Plus 0,7 Prozent) nicht fortgesetzt. Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich - preis-, saison- und kalenderbereinigt - lediglich vom Außenhandel: Während die Exporte wieder zulegten, waren die Importe rückläufig. Die Konsumausgaben und die Investitionen gingen zurück und bremsten so das Wirtschaftswachstum.

Flughäfen mit blauem Auge davon gekommen
Berlin, Frankfurt, München, 10. Februar 2010 - Das zurückliegende Jahr war für die deutschen Flughäfen und die gesamte Luftverkehrsbranche das Schwerste seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Nach den Verkehrszahlen des Flughafenverbandes ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) verzeichnete die Luftfracht (inklusive Luftpost) 2009 einen Rückgang von 6,2 Prozent auf 3,6 Millionen Tonnen.

Benachrichtigung im Notfall
München, 1. Februar 2010 - Müssen Unfallretter oder Sanitäter bei einem Schwerverletzten Angehörige oder den Hausarzt verständigen, ist deren Telefonnummer zwar manchmal im Taschenkalender zu finden, nicht aber im Handy-Adressbuch. Der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) unterstützt daher den einfachen Vorschlag verschiedener Rettungsorganisationen: Jeder sollte in sein Handy-Adressbuch die Person eingeben, die im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder Erste Hilfe anzurufen ist, und zwar unter einem einheitlichen Begriff. Dazu empfiehlt der KS das international übliche "ICE" (englisch = In Case of Emergency). Sind mehrere Personen zu kontaktieren, speichert man sie als ICE1, ICE2, ICE3 etc.

Güterverkehr 2009: Minus 11,2 Prozent
Wiesbaden 21. Januar 2010 - Der Güterverkehr in Deutschland musste im Jahr 2009 infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise deutliche Einbußen hinnehmen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist das Transportaufkommen im Jahr 2009 insgesamt voraussichtlich auf knapp vier Milliarden Tonnen und damit um 11,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2008 gesunken. Von den Abnahmen waren alle Verkehrszweige betroffen. Rückgänge der Beförderungsmenge hatte es zuletzt in den Jahren 2000 bis 2002 (damals zwischen minus drei und minus 4 Prozent) gegeben.

Fraport AG: Luftfracht legt im Dezember 2009 um 29 Prozent zu
Frankfurt am Main, 15. Januar 2010 - Die Verkehrszahlen am Frankfurter Flughafen haben auch im Dezember den Erholungskurs der letzten Monate fortgesetzt.

Preise ziehen an
Wiesbaden, 21. Dezember 2009 - Nach dem drastischen Frachtratenverfall in den drei vorangegangen Quartalen stieg der Preisindex für Luftfrachttransporte im dritten Quartal 2009 um durchschnittlich fünf Prozent im Vergleich zum Vorquartal erstmals wieder an. Verglichen mit dem dritten Quartal 2008 waren im dritten Quartal 2009 die Preise für abgehende Lufttransporte um 39,8 Prozent niedriger, gibt das Statistische Bundesamt bekannt.

Fraport AG: Luftfracht wieder deutlich im Plus
Frankfurt, 10. Dezember 2009 - Eine deutlich positive Entwicklung bei der Luftfracht meldet die Fraport AG für November 2009. "Nachdem wir im Oktober erstmals seit Juni 2008 wieder einen leichten Zuwachs von 0,7 Prozent verzeichnen konnten, bedeuten 188.596 Tonnen Luftfracht im November ein deutliches Plus von sieben Prozent", berichtet Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

Luftfracht: Sturzflug gebremst
Wiesbaden, 7. Dezember 2009 - Im dritten Quartal lag der Frachtrückgang (Ein- und Ausladungen) bei minus 4,7 Prozent. Im ersten und zweiten Quartal lagen die Einbrüche mit minus 16,5 bzw. minus 14,8 Prozent noch im zweistelligen Bereich, meldet das Statistische Bundesamt (Destatis). In den ersten drei Quartalen zusammen belief sich das Frachtvolumen auf insgesamt 2,3 Millionen Tonnen. Das entspricht einem Minus von zwölf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Eisenbahn-Tonnage: Minus 20,3 Prozent
Wiesbaden, 2. Dezember 2009 - Auf dem deutschen Schienennetz sind von Januar bis September 2009 fast 60 Millionen Güter (minus 20,3 Prozent) weniger transportiert worden. Starke Abnahmen gab es auch bei Chemischen Erzeugnissen (minus 11,7 Prozent) und bei "Besonderen Transportgütern" (minus 20,8 Prozent), die auch den Kombinierten Verkehr (Container und Wechselbehälter) umfassen, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Die gute Nachricht: Der Abwärtstrend scheint gebrochen zu sein.

Renaissance des Produktionsstandortes Deutschland
Düsseldorf, 16. November 2009 - Die Zahl der Produktionsverlagerungen ist in den letzten drei Jahren um 40 Prozent zurückgegangen. Das zeigen aktuelle Ergebnisse einer Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) im Auftrag des Verein Deutscher Ingenieure (VDI).

BIP signalisiert Aufwärtstrend
Wiesbaden, 13. November 2009 - Im dritten Vierteljahr 2009 war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,7 Prozent höher als im Vorquartal, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Nach dem starken Einbruch im Winterhalbjahr scheint sich der leichte Aufwärtstrend der Wirtschaft aus dem zweiten Quartal (plus 0,4 Prozent) fortzusetzen.

EMI überspringt Wachstumsschwelle
Berlin/Frankfurt, 11. November 2009 - Im Oktober stieg der Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI) (Ausgabe 11/2009) um 1.4 Punkte von 49.6 auf 51.0 und übersprang damit erstmals seit Juli 2008 die Wachstumsschwelle (50.0). Der Index erscheint seit 1996 unter der Schirmherrschaft des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V., Frankfurt.

Fraport: Luftfracht im Plus
Frankfurt, 11. November 2009 - Erstmals seit Juni 2008 legte im Oktober die Luftfracht am Frankfurter Flughafen um 0,7 Prozent zu. Wachstumstreiber sei hier das Europaaufkommen, das im Oktober um 18 Prozent zulegte, und der für den Flughafen Frankfurt bedeutende nordamerikanische Markt, der mit 1,1 Prozent wieder leicht positiv abschnitt, sagte Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.

Batteriegesetz bringt Anzeige- und Mitteilungspflichten
Stuttgart, 10. November 2009 - Ein neues Batteriegesetz tritt am 1. Dezember in Kraft. Kenntnislücken können für Unternehmen teuer werden, warnt DEKRA: Wer gegen das neue Gesetz verstößt, dem drohen Bußgelder bis zu 50.000 Euro.

Gurtmuffel unter den Lkw-Fahrern im Fokus
Düsseldorf, 20. Oktober 2009 - In den ersten 9 Monaten des Jahres starben 15 Lkw-Fahrer bei Unfällen in Nordrhein-Westfalen, fünf von ihnen waren nicht angeschnallt.

Weniger Güterverkehr mit Binnenschiffen
Wiesbaden, 19. Oktober 2009 - Im ersten Halbjahr 2009 hat nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) die Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt gegenüber dem 1. Halbjahr 2008 um 20,3 Prozent oder 25,5 Millionen Tonnen abgenommen. Fast genau so schlecht entwickelte sich der Containerverkehr mit einem Minus von 19,9 Prozent. Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 99,6 Millionen Tonnen Güter auf deutschen Binnenwasserstraßen befördert. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 125,1 Millionen Tonnen.

Preise für Luftfracht im Sturzflug
Wiesbaden, 1. Oktober 2009 - Die Preise für von deutschen Flughäfen abgehende Luftfrachttransporte lagen im zweiten Quartal 2009 durchschnittlich um 38 Prozent niedriger als im zweiten Quartal 2008. Gegenüber dem ersten Quartal 2009 waren Preisrückgänge um durchschnittlich zehn Prozent zu verzeichnen. Dies zeigt der Preisindex für Luftfracht des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Damit fiel der Preisindex nun das dritte Quartal in Folge und erreichte sein bisher niedrigstes Niveau.

25,6 Millionen Liter wassergefährdende Stoffe bei Unfällen freigesetzt
Wiesbaden, 29. September 2009- Beim Umgang und bei der Beförderung von wassergefährdenden Stoffen registrierten die zuständigen Behörden im Jahr 2008 in Deutschland 2 203 Unfälle. 67 Prozent der Unfälle ereigneten sich beim Transport wassergefährdender Stoffe. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Seeschifffahrt im schweren Fahrwasser
Wiesbaden, 18. September 2009 - Um ein Fünftel ist der Güterumschlag der Seeschifffahrt im ersten Halbjahr 2009 eingebrochen. Die Seefrachtraten liegen fast 40 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums.

Achtung: Wildwechsel
Köln, 18. September 2009 - Vor allem in den frühen Morgenstunden und der Abenddämmerung wird die Herbstzeit schnell zur Unfallzeit auf den Straßen. Allein im vergangenen Jahr kam es zu über 2.600 Wildunfällen. Wer bei eingeschränkter Sicht und in bewaldeten Gebieten den Fuß vom Gas nimmt und den Sicherheitsabstand vergrößert, verringert das Risiko einer Kollision mit Hirsch, Wildschwein und Co.

50 000 000 chemische Substanzen
Columbus (Ohio), 9. September 2009 - Am 7. September ist die 50-millionste Substanz in der Datenbank des CAS Registry erfasst worden. Dass die 50-Millionen-Marke so schnell erreicht wurde, weist auf die immer höhere Geschwindigkeit hin, mit der sich der wissenschaftliche Kenntnisstand erweitert.

Weiterbildungspflicht für Lkw-Fahrer
München, 9. September 2009 - Vom 10. September 2009 an müssen Berufskraftfahrer mit Lkw-Führer-schein alle fünf Jahre zur Weiterbildung. Die erstmalige Fortbildung muss bis spätestens zum 10. September 2016 abgeschlossen sein.

Ladungssicherung: Farbsprengsel sollen vor Fälschungen schützen
Bad Berleburg, 2. September 2009 - Um Verwechslungen mit Produkten minderer Qualität auszuschließen, schützt ein Anti-Rutschmattenhersteller seine Produkte mit einem Farb-Kennzeichnungssystem. Damit soll es bei Kontrollen leichter werden festzustellen, ob die vorhandenen Prüfberichte mit den verwendeten Matten identisch sind.

Leschaco Aircargo erhält Status "Reglementierter Beauftragter"
Bremen, 21. August 2009 - Die zur Anker Leschaco Group, Bremen, gehörende Leschaco Aircargo wurde vom Luftfahrt-Bundesamt als "Reglementierter Beauftragter" zugelassen.

Weniger Verkehrstote
Wiesbaden, 21. August 2009 - Im ersten Halbjahr 2009 wurden in Deutschland 1 955 Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr getötet. Das waren 245 Personen oder elf Prozent weniger gegenüber dem ersten Halbjahr 2008.

Verringerter Containerumschlag trifft Hamburg doppelt
Hamburg, 14. August 2009 - Im ersten Halbjahr 2009 schlug der Hamburger Hafen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 23,7 Prozent weniger Seegüter um. Der Exportumschlag (24,2 Millionen Tonnen) gab um 19,9 Prozent nach, der Import (30 Millionen Tonnen) ging um 26,5 Prozent zurück.

Luftfracht im ersten Halbjahr 2009 eingebrochen - Trendwende in Sicht
Wiesbaden/Frankfurt am Main, 12. August 2009 - Einen ausgeprägten Rückgang bei der Luftfracht zeigen die vom Statistischen Bundesamt (destatis) veröffentlichten Zahlen für das erste Halbjahr 2009. Gleichzeitig scheint aber die Talsohle durchschritten zu sein, wie die Fraport AG meldet.

Update(s) Multilaterale Vereinbarungen
Hamburg, 6. August 2009 - Die Multilateralen Vereinbarungen sind in Bewegung. Hier finden Sie die aktuellen Updates im Überblick. Oder auf der Webseite der UNECE.

Fraport AG: Globaler Abschwung wird die Geschäftsentwicklung 2009 bestimmen
Frankurt am Main, 6. August 2009 - Für das erste Halbjahr 2009 meldet die Fraport AG einen rückläufigen Konzern-Umsatz (minus 2,2 Prozent) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Mit 70,1 Millionen Euro blieb das Konzernergebnis positiv. Dies waren allerdings 31,1 Prozent weniger als von Januar bis Juni 2008.

Post erleichtert Gefahrgutbeförderungen
Hamburg, 29. Juli 2009 - Ab 1. August 2009 befördert die Deutsche Post AG innerhalb Deutschlands keine Brief mehr per Luftpost. In diesem Zusammenhang wurden die Regelungen für den Gefahrgutversand als Bestandteil der Allgemeinen Geschäftsbedingungen aktualisiert.

Verbraucherpreise fallen
Wiesbaden, 29. Juli 2009 - Der Verbraucherpreisindex in Deutschland im Juli 2009 wird - nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern - gegenüber Juli 2008 voraussichtlich um 0,6 Prozent sinken (Juni 2009 gegenüber Juni 2008: Plus 0,1 Prozent), gibt das Statistische Bundesamt (Destatis) bekannt.

Außenhandel: Einige Handelsgüter wachsen gegen den Trend
Wiesbaden, 23. Juli 2009 - Der Wert der deutschen Gesamtausfuhren von Januar bis April 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum verringerte sich um 23,2 Prozent auf 262,7 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erhöhten sich entgegen dem Trend die Ausfuhren von pharmazeutischen Erzeugnissen (plus 9,7 Prozent auf 16,7 Milliarden) und von sonstigen Fahrzeugen (plus 14,7 Prozent auf 12,1 Milliarden Euro) erheblich.

Eisenbahn-Gefahrgutunfall in Hannover
Hannover, 17. Juli 2009 - Nach einem Rangierunfall auf dem Bahnhof Hannover-Linden sind am Donnerstag rund 22 000 Liter stark ätzende Natronlauge ausgelaufen. Ein weiterer Kesselwagen mit 35 000 Litern explosivem Ethanol wurde stark beschädigt, blieb aber dicht, wie ein Sprecher der Bundespolizei mitteilte. Dies berichtet die Welt

Gütertransport 2007: Jede 12. Tonne war Gefahrgut
Wiesbaden, 16. Juli 2009 - Wiesbaden, 16. Juli 2009 - Im Jahr 2007 sind insgesamt 352 Millionen Tonnen Gefahrgüter in Deutschland mit Lastkraftwagen, Eisenbahnen und Schiffen befördert worden. Rund jede 12. Tonne (8,5 Prozent) der gesamten Gütermenge auf Straßen, Schienen und Wasserwegen war damit Gefahrgut, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Schutzkleidung flicken: Selbermachen geht nicht
Wiesbaden, 14. Juli 2009 - Regelmäßige Inspektionen sind bei Schutzkleidung notwendig, um zu prüfen, ob sie noch den beabsichtigten Schutz bietet. Doch was tun, wenn Gewebe fadenscheinig wirken oder Verschlüsse sich gelöst haben? Auf keinen Fall darf ein Mitarbeiter selbst zu Nadel und Faden greifen oder die Kleidung in eine Änderungsschneiderei seines Vertrauens tragen!

Gütermengen in Binnen- und Seeschifffahrt sinken
Wiesbaden, 13. Juli 2009 - Im ersten Quartal 2009 mussten Binnen- und Seeschifffahrt zweistellige Rückgänge gegenüber dem Vorjahr bei der Güterbeförderung beziehungsweise dem -umschlag hinnehmen. Dies ergibt sich aus den vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

Gefahrgutbeförderungsgesetz geändert
Bonn, 10. Juli 2009 - Das zweite Gesetz zur Änderung des Gefahrgutbeförderungsgesetzes ist vom Bundestag am 6. Juli 2009 beschlossen und am 10. Juli 2009 im Bundesgesetzblatt verkündet worden.

Update Multilaterale Vereinbarungen
Hamburg, 9. Juli 2009 - Deutschland hat die Vereinbarungen M205 (Klasse 9 ADR/IMDG-Code/ICAO), M206 (Kennzeichnung umweltgefährdende Stoffe) und M207 (Chlorsilane, P010) gezeichnet. M207 ersetzt M203, die am 30. Juni 2009 abgelaufen ist. Abgelaufen ist auch M158.
Texte der Multilateralen Vereinbarungen

Einkaufsmanager-Index signalisiert Stabilisierung
Frankfurt am Main, 8. Juli 2009 - Die deutsche Wirtschaft hat sich stabilisiert: Zwar notierte der Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI), Ausgabe 7/2009, zum elften Mal ununterbrochen unterhalb der Wachstumsschwelle von 50, stieg aber zum fünften Mal in Folge an. Im Berichtsmonat Juni kletterte der Index um 1.3 Punkte von 39.6 auf 40.9 und lag damit so hoch wie zuletzt vor acht Monaten im Oktober 2008.

Luftfrachtpreise im freien Fall
Wiesbaden, 2. Juli 2009 - Der Index für Luftfrachtpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im ersten Quartal 2009 um 24,4 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2008.
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Multilaterale ADR-Abkommen
Hamburg, 1. Juli 2009 - Belgien hat die Anfang Juni selbst initiierte multilaterale ADR-Vereinbarung M203 wieder gekündigt und eine geringfügig modifizierte Version als M207 neu vorgeschlagen.
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Ladungssicherung bei Transportern
Düsseldorf, 1.Juli 2009 - Die Richtlinie VDI 2700 Blatt 16 "Ladungssicherung bei Transportern bis 7,5 t zulässige Gesamtmasse (zGM)" gibt Anleitungen und Hinweise zu geeigneten Verfahren und Methoden zur Ladungssicherung in Kastenwagen, auf Transportern mit einer offenen Ladefläche und auf mitgeführten Anhängern.
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BGF: Neue Geschäftsführerin
Hamburg 1. Juli 2009 - Die Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen (BGF) wird erstmals in ihrer 123-jährigen Geschichte von einer Frau geleitet. Am 1. Juli tritt die Juristin Sabine Kudzielka (47) die Nachfolge von Heino W. Saier an, der nach 23 Jahren aus Altersgründen sein Amt niederlegt.

Preiseinbruch bei Seefrachtraten
Wiesbaden, 29. Juni 2007 - Die Preisentwicklung bei den Erzeugerpreisen für Dienstleistungen hat sich im ersten Quartal 2009 weiter abgeschwächt. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.
Preiseinbrüche im Vergleich zum Vorjahr gab es im Seeverkehr: so verbilligten sich die Frachtraten im Güterverkehr der See- und Küstenschifffahrt in Folge des weltweiten Konjunkturrückgangs und durch niedrigere Treibstoffpreise deutlich um 33,5 Prozent. Der Erzeugerpreisindex für Frachtumschlag lag um 0,1 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2008. Im Straßengüterverkehr erhöhten sich die Preise im ersten Quartal 2009 im Vergleich zum Vorjahresquartal nur noch um 1,3 Prozent (4. Quartal 2008 Plus 3,9 Prozent gegenüber Vorjahr). Die Dienste des Schienengüterverkehrs waren im gleichen Zeitraum zwei Prozent teurer, während sich Post- und Kurierdienste um knapp ein Prozent verbilligten.

Goldener Öltropfen für Daimler
München, 17. Juni 2009 - Daimler gewinnt in diesem Jahr den traditionsreichen Energie- und Umweltpreis des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS). Damit zeichnet der Club die Integration der Lithium-Ionen-Batterie ins Automobil aus. Mit einer intelligenten Kombination von Maßnahmen haben die Stuttgarter Ingenieure eine Schlüsseltechnologie für effiziente Hybrid- und Elektrofahrzeuge geschaffen.
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Große Preisspannen bei Frachten
Frankfurt am Main, 16. Juni 2007 - Unternehmen erzielen in ihren Vertragsverhandlungen mit Dienstleistern wie Reedereien und Speditionen bei weitem keine optimalen Ergebnisse. Eine Untersuchung des Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) deckt eklatante Unterschiede auf.
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ADN-Änderungsverordnung
Bonn, 16. Juni 2009 - Die erste Verordnung zur Änderung der Anlage zum ADN-Übereinkommen (1. ADN-Änderungsverordnung - 1. ADNÄndV) ist im Bundesgesetzblatt (Teil II, Nr. 18, 16. Juni 2009) veröffentlicht worden. Die Änderungen sind für Deutschland nach Artikel 11 des ADN-Übereinkommens am 28. Februar in Kraft getreten.

Fraport AG zuversichtlich
Frankfurt, 16. Juni 2009 - Bei den Flugbewegungen und beim Luftfracht- sowie Luftpostaufkommen haben sich die Minuswerte weiter leicht abgeschwächt. Die Tendenz der letzten drei Monate bei der Entwicklung des Luftverkehrs in Frankfurt gibt Anlass zur Zuversicht, meldet die Fraport AG.
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Multilaterale ADR-Abkommen
Hamburg, 10. Juni 2009 - Italien hat sich gleich zwei multilateralen Vereinbarungen angeschlossen.
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Sichere Chemikalientransporte
Frankfurt, 09. Juni 2009 - Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat die Leitlinie "Lkw-Kontrolle" aktualisiert. Sie unterstützt Chemieunternehmen und Logistikdienstleister bei Ein- und Ausgangskontrollen von Gefahrgutfahrzeugen.
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Sicherer Transport von schweren Nutzfahrzeugen
Düsseldorf, 08. Juni 2009 - Ergänzend zu den allgemeinen Grundregeln der Ladungssicherung (Richtlinie VDI 2700 "Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen") beschreibt das neue Blatt 8.2 die Sicherung von schweren Nutzfahrzeugen auf Fahrzeugtransportern. Die Richtlinie wendet sich sowohl an Fahrer, Verlader und Fahrzeughalter von Fahrzeugtransportern als auch an die Fahrzeugaufbautenhersteller.
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Deutschland ist die Nummer Eins
Berlin 4. Juni 2009 - Aus Sicht internationaler Manager kann Deutschland besser als andere Länder die aktuelle Wirtschaftskrise meistern. Das geht aus einer veröffentlichten Studie von Ernst & Young zur Attraktivität des Wirtschaftsraums Europa hervor. Laut "European Attractiveness Survey" belegt der Standort Deutschland Platz Eins in Europa. Weltweit liegt Deutschland auf dem sechsten Platz. (...mehr)

Eisenbahngüterverkehr schrumpft
Wiesbaden, 4. Juni 2009 - Im ersten Quartal 2009 wurden auf dem deutschen Schienennetz 20,1 Millionen Tonnen weniger befördert als im ersten Quartal 2008. Das Transportvolumen hat sich damit um mehr als ein Fünftel verringert (minus 21,2 Prozent). Auch die tonnenkilometrische Leistung verzeichnete einen ähnlich gravierenden Rückgang (minus 21,7 Prozent), teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.
Im ersten Quartal 2009 wurden insgesamt 74,7 (2008: 94,8) Millionen Tonnen Güter transportiert. (...mehr)

Deutschsprachiges ADR-Corrigendum (03.06.2009)
Hamburg, 3. Juni 2009 - Jochen Conrad hat das Fehlerverzeichnis 1 zur deutschsprachigen Ausgabe des ADR 2009 auf Basis des Dokuments ECE/TRANS/202/Corr.1 zusammengestellt.
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EMI: Wirtschaft kommt in Fahrt
Frankfurt am Main, 3. Juni 2009 - Die deutsche Wirtschaft nimmt weiter Fahrt auf: Der Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI), Ausgabe 6/2009, stieg zum vierten Mal in Folge an. Im Berichtsmonat Mai kletterte der Index um 4.2 Punkte von 35.4 auf 39.6. Dies ist die höchste Steigerung seit Beginn der Umfrage 1996.
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Verbot: Antischimmelmittel DMF
Stuttgart, 25. Mai 2009 - Zum 1. Mai diesen Jahres hat die EU das Anti-Schimmel-Mittel Dimethylfumarat (teilweise als DMF bezeichnet) verboten. Industrie und Handel dürfen keine Produkte mit einer Konzentration von mehr als 0,1 mg/kg in Verkehr bringen. Produkte, die sich schon im Handel oder bei den Verbrauchern befinden, müssen vom Markt genommen werden. (...mehr)

Innovationspreis Gefahr/gut 2009 für Lkw-Achslast-Messsystem
München, 19. Mai 2009 - Im Rahmen der 19. Münchner Gefahrgut-Tage (18. bis 20. Mai 2009) zeichnete die Fachzeitschrift Gefahr/gut die Firma Container Master Projekt GmbH (CMP) mit dem Innovationspreis 2009 für die Entwicklung eines elektronischen Lkw-Achslast-Messsystems aus. (...mehr)

VDI-Richtlinie Logistikbudgets
Düsseldorf, 14. Mai 2009 - Logistikbudgets dienen der Kostentransparenz, verschaffen einen Überblick über Ressourcen und Investitionsbedarf, Geschäftsverläufe sowie Prozesse in der Logistik. Die neu überarbeitete Richtlinie VDI 4491 Blatt 1 "Logistikbudgets" erläutert die Systematik. (...mehr)

BGL-Ausweichstreckenkarte 2009
Frankfurt am Main, 13.Mai 2009:Ab Ende Mai bietet der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) wieder seine bewährte Ausweichstreckenkarte an. Sie wird in Abstimmung mit den Straßenbauverwaltungen erarbeitet und bietet eine Hilfe für die Fahrer, die in der Ferienzeit an Samstagen unterwegs sein müssen. (...mehr)

Radioaktive Abfälle
Bonn 6. Mai 2009 - Die Verordnung über die Verbringung radioaktiver Abfälle oder abgebrannter Brennelemente (Atomrechtliche Abfallverbringungsverordnung - AtAV) vom 30. April 2009 ist jetzt im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden (BGBl I, Nr. 24, 6. Mai 2009).

EU-Projekt: Zertifikat für Rastplatz-Qualität
Stuttgart 6. Mai 2009 - Ein neues Zertifikat soll Lkw-Fahrer künftig über die Qualität ihres Rastplatzes informieren. Im Auftrag der Europäischen Union hat die Stuttgarter Prüforganisation DEKRA einen Kriterienkatalog erarbeitet, mit dem Sicherheit und Service auf Rastplätzen, Autohöfen und Parkplätzen europaweit bewertet werden können. (...mehr)

EMI: Wirtschafts-Abschwung gestoppt?
Frankfurt am Main 6. Mai 2009 - Der Abschwung der deutschen Wirtschaft scheint vorerst gestoppt: Der Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI), Ausgabe 5/2009, verzeichnete den höchsten Anstieg seit über sieben Jahren und stieg im Berichtsmonat April um 3.0 Punkte auf 35.4. Aber: Werte unter 50 bedeuten Schwäche, erst Werte über 50 signalisieren Wachstum. (...mehr)

Transportbranche verpasst Klimaschutz-Trend
Frankfurt am Main 6. Mai 2009 - Die große Mehrheit der deutschen Spediteure und Logistikunternehmen hat das Marktpotenzial klimafreundlicher Transportdienstleistungen noch nicht erkannt - so die Studie "Land unter für den Klimaschutz" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Befragt wurden 71 führende Unternehmen der Logistikbranche. (...mehr)

Unternehmen unterschätzen Gesundheitsrisiko
Hamburg 29. April 2009 - Angesichts der sich ausbreitenden Schweinegrippe ist der bisherige Umgang mit den Ansteckungsrisiken in der betrieblichen Gesundheitsprävention alarmierend. (...mehr)

Plus 2,4 Prozent - Tarifverdienste im Januar 2009
Wiesbaden, 29. April 2009 - Die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland erhöhten sich zwischen Januar 2008 und Januar 2009 um durchschnittlich 2,4 Prozent. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. (...mehr)

Studie zum Gefahrgut mit hohem Gefahrenpotentzial
Hamburg, 28. April 2009 - Die von der Europäischen Kommission initiierte Studie zu gefährlichen Gütern mit hohem Gefahrenpotenzial steht nun als pdf-Dokument (Englisch) zum Download bereit: Study on transport of High Consequence Dangerous Goods (HCDG). Siehe dazu auch die Meldung im Archiv von www.gefahrgut.de vom 22. Oktober 2008: Sicherungsvorschriften auf dem Prüfstand

Gegenseitiges Misstrauen
Hamburg, 28. April 2009 - Mit der Wirtschaftskrise verflüchtigt sich auch die viel gepriesene Führungskultur in deutschen Unternehmen - so das Ergebnis einer Umfrage des Wirtschaftsmagazins 'Capital'. Konkret spüren 68 Prozent der Befragten, dass Vorgesetzte mit Verweis auf die wirtschaftliche Lage, die Konkurrenz und anstehende Umstrukturierungen im Betrieb verstärkt Druck ausüben. (...mehr)

GGVD strebt EASA-Mitgliedschaft an
Hamburg, 27. April 2009 - Auf der jährlichen Mitgliederversammlung des GGVD am 24./25. April haben die Mitglieder die Gründung eines europäischen Dachverbandes begrüßt. Mit dem Ziel, der EASA beizutreten, hat der GGVD-Vorstand bereits Kontakt zur EASA aufgenommen. Auf diesem Weg will auch der GGVD durch Mitarbeit in Gremien wie der WP.15 Einfluss auf die internationale Gesetzgebung nehmen.

Fallende Importpreise
Wiesbaden, 27. April 2009 - Der Index der Einfuhrpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2009 um 7,1 Prozent unter dem Vorjahresstand. Dies war der höchste Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat seit April 1987 (minus 8,1 Prozent). Der Preisrückgang gegenüber März 2008 ist insbesondere auf die gesunkenen Preise für importierte Energieträger (minus 28,5 Prozent) zurückzuführen.

DIN-Akademie
Hamburg, 27. April 2009 - Unter dem Dachbegriff DIN-Akademie bündelt das Deutschen Institut für Normung den Bereich Fortbildung und den fachliche Austausch innerhalb der DIN-Gruppe. (...mehr)

Multilaterale Vereinbarung
Hamburg, 24. April 2009 - Die multilaterale Vereinbarung M205 hat einen neuen Unterzeichner gefunden und kann damit erstmals angewendet werden. Diese und weitere Nachrichten lesen Sie bei www.gefahrgut.de

Gefahrgut.de: ADN-Texte online
Hamburg, 15. April 2009 - Die englischen und französischen Fassungen des Europäischen Abkommens über den Gefahrguttransport mit Binnenschiffen (ADN) stehen jetzt online zur Verfügung. (...mehr)

Tag der Logistik
Bremen, 14. April 2009 - Am Donnerstag dieser Woche ist in ganz Deutschland wieder der Tag der Logistik - diesmal mit 292 Veranstaltungen von Nord bis Süd und von West bis Ost. Wer am 16. April einen Blick hinter die Kulissen tun will, kann sich auf der Website www.tag-der-logistik.de tagesaktuell über die Angebote informieren und sich anmelden. (...mehr)

Deutsches Recht in englischer Sprache
Hamburg, 6. April 2009 - Eine umfassende, frei zugängliche Datenbank zum deutschen Recht in englischer Sprache bietet das Centre for German Legal Information an. Dazu gehören Gesetze, Gerichtsentscheidungen, Artikel und andere Materialien. www.cgerli.org

Änderungen der IATA-DGR
Hamburg, 1. April 2009 - Die Gefahrgutvorschriften der IATA sind mit Addendum Nr. 2 vom 30. März 2009 überarbeitet worden. Diese und weitere Nachrichten lesen Sie bei www.gefahrgut.de

SCM-Studie: Kurzfristige Lageroptimierung ist Top-Priorität
Berlin, 2. April 2009 - Zwei von drei Supply Chain Managern sehen ihre Arbeit zurzeit am stärksten durch die Wirtschaftskrise beeinflusst. Dies hat eine internationale Studie des Beratungsunternehmens Capgemini Consulting zur aktuellen Situation im Supply Chain Management (SCM) ergeben. Befragt wurden 300 Unternehmen. (...mehr)

Geschäftsmodell für Schüttgüter
Leverkusen/ Bruchköbel 30. März 2009 - Beim Handling von Granulaten und pulverförmigen Stoffen entlang der Supply Chain arbeiten Ebbecke Verfahrenstechnik und Chemion Logistik GmbH künftig zusammen. Davon profiteren sollen vor allem Kunden aus der Chemie- und Pharma-Industrie. (...mehr)

EASA präsentierte sich auf ADR/RID Tagung
Hamburg, 27. März 2009 (gebe) - Bei der Gemeinsamen Tagung ADR/RID in Genf am 24. und 25. März 2009 präsentierten die Spitzen der Verbände aus Spanien, Frankreich und der Schweiz den neuen europäischen Verband European Association of dangerous goods Safety Adviser (EASA). (...mehr)

4. Quartal 2008: Exportrückgang um sechs Prozent
Wiesbaden, 24. März 2009 - Im vierten Quartal 2008 sind im Vergleich zum Vorjahresquartal die deutschen Ausfuhren um sechs Prozent auf insgesamt 233,8 Milliarden Euro zurückgegangen. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. (...mehr)

Seeschifffahrt wächst 2008 nur noch schwach
Wiesbaden, 19. März 2009 - Im Jahr 2008 konnte die Seeschifffahrt die hohe Wachstumsrate des Vorjahres nicht wieder erreichen. (...mehr)

transport logistic 2009: Ausstellerzahl wächst trotz Krise
München, 18. März 2009 - Die transport logistic 2009 hat bereits die Gesamtzahl der Aussteller der vergangenen Veranstaltung 2007 übertroffen. (...mehr)

Deutschlands wichtigste Handelsgüter im Jahr 2008
Wiesbaden, 18. März 2009 - Wichtigste Exportgüter im Jahr 2008 waren Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeugteile mit einem Anteil von 17,5 Prozent an den deutschen Gesamtexporten, gefolgt von Maschinen (14,8 Prozent) und chemischen Erzeugnissen (13,9 Prozent). Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Zahlen mit. Insgesamt wurden Waren im Wert von 994,9 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 818,6 Milliarden Euro importiert.

Verkehrssicherheitsprogramme auf einen Blick
Bonn, 16. März 2009 - Unter der neuen Web-Adresse www.verkehrssicherheitsprogramme.de präsentiert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) ab sofort die zahlreichen Verkehrssicherheitsprogramme, die bundesweit und für jeden zugänglich angeboten werden. (...mehr)

Lehnkering baut neues Gefahrstofflager
Duisburg, 10. März 2009 - Der Logistikdienstleister Lehnkering hat Verträge für den Bau eines neuen Gefahrstofflagers am Hafen von Rotterdam unterzeichnet. (...mehr)

Gütertransport in der Binnenschifffahrt rückläufig
Wiesbaden, 4. März 2009 - Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) konnte die Binnenschifffahrt in Deutschland im Jahr 2008 ihr Rekordergebnis von 2007 nicht wieder erreichen. (...mehr)

EASA - Europäische Stimme für Gefahrgutbeauftragte
Hamburg, 3. März 2009 - Die Interessen der Gefahrgutbeauftragten will der neu gegründete European Association of dangerous goods Safety Adviser (EASA) künftig auf europäischer Ebene zur Geltung bringen. (...mehr)

Alles zu durchleuchten ist der falsche Weg
Bangkok, 3. März 2009 - Giovanni Bisigni, Präsident und Geschäftsfüher der International Air Transport Association (IATA), erteilt dem von der USA geplanten Frachtscreening ab 2010 eine Absage. (...mehr)

Unfallmerkblätter
Hamburg, Februar 2009. Auf der Internetseite der Vereinten Nationen stehen nun auch die deutschen Schriftlichen Weisungen zum Download bereit. Weitere sprachliche Fassungen sind ebenfalls abrufbar. Diese und weitere Meldungen finden Sie bei Gefahrgut.de

Luftverkehr: Hilfestellung beim Transport von Lithium-Batterien
Montréal, Februar 2009 - Die International Civil Aviation Organizatio (ICAO) hat eine 20-seitige Anleitung zum Transport von Lithium-Batterien veröffentlicht.
Transport of Lithium Batteries in Accordance with the ICAO Technical Instructions. Guidance Document (pdf)

ADN ist in Kraft getreten
Berlin, 23. Februar 2009 - Das Europäische Übereinkommen vom 26. Mai 2000 über die internationale Beförderung von gefährlichen Gütern auf Binnenwasserstraßen (ADN) ist in Kraft getreten und jetzt im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

Umfrage: Chemie-Unternehmen pessimistisch
Frankfurt am Main, 19. Februar 2009 - Chemieunternehmen beurteilen ihre wirtschaftliche Lage als schwierig. Dies ist das Ergebnis einer Mitgliederbefragung des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI). (...mehr)

Verbot für dichlormethanhaltige Abbeizmittel
Hamburg, 18. Februar 2009 - Das EU-Parlament in Brüssel hat Ende Januar ein europaweites Verbot für Abbeizmittel mit Dichlormethan (DCM) beschlossen. (...mehr)

Förderungsfrist läuft ab
München, 13. Februar 2009 - Mehr als 600 Millionen Euro Förderung stellt der Staat aktuell für die Güterkraftverkehrsbranche zur Verfügung. Unternehmen, die noch in diesem Jahr von der Förderung profitieren wollen, müssen ihren Förderantrag bis zum 15. Mai 2009 einreichen. (...mehr)

Luftfracht 2008: Rückgang im November und Dezember
Wiesbaden, 12. Februar 2009 - Die auf deutschen Flughäfen umgeschlagene Luftfracht hat im Jahr 2008 im Vergleich zu 2007 zugenommen. (...mehr)

Fraport AG: Sondereffekte verstärken Konjunkturschwäche
Frankfurt am Main, 11. Februar 2009 - Eine Reihe von Sondereffekten hat die Verkehrsergebnisse am Frankfurter Flughafen im Januar - neben den konjunkturbedingten Nachfragerückgängen beim Cargo- und Passagieraufkommen - zusätzlich negativ beeinflusst. (...mehr)

Diskriminierende Lkw-Maut in Russland
Frankfurt am Main, 4. Februar 2009 - Zum 1. Februar 2009 hat die Russische Föderation eine Straßenbenutzungsgebühr ausschließlich für Lkw aus der Europäischen Union, der Schweiz und Turkmenistan eingeführt. (...mehr)

Hartes Jahr für den Luftverkehr
Frankfurt am Main, 3. Februar 2009 - Frachtumsätze und Passagierzahlen im Luftverkehr sind seit Beginn des Jahres rückläufig, gibt der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) bekannt. (...mehr)

Nervengift in Flugzeugkabinen
Köln, 2. Februar 2009 - Bei Untersuchungen der Kabinenluft in Linienmaschinen hat das ARD-Wirtschaftsmagazin "+plusminus" Spuren des als toxisch eingestuften Tricresylphosphats (UN 2574) nachgewiesen. (...mehr)

CDI Zertifkat für Lexzau, Scharbau
Bremen, 29. Januar 2009 - Der inhabergeführte Logistikdienstleister Lexzau, Scharbau GmbH & Co. KG wurde durch das Chemical Distribution Institute (CDI) zertifiziert. (...mehr)

Zahl der Verkehrstoten auf historischem Tiefstand
Wiesbaden, 22. Januar 2009 - Im November 2008 starben 288 Menschen auf deutschen Straßen. Das waren 42 Personen oder 13 Prozent weniger als im November 2007. (...mehr)

Kreimeyer übernimmt Vorsitz
Frankfurt, 20. Januar 2009 - Dr. Andreas Kreimeyer, Vorstandsmitglied der BASF SE, Ludwigshafen, ist neuer Vorsitzender des Fonds der Chemischen Industrie und des Ausschusses Forschung, Wissenschaft und Bildung im Verband der Chemischen Industrie (VCI). (...mehr)

Führerscheinprüfung am PC
Köln, 15. Januar 2009 - Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland haben 2009 die theoretische Prüfung am PC eingeführt. (...mehr)

Fraport AG: Rückgang bei Passagieren und Fracht
Frankfurt, 15. Januar 2009 - Im Gesamtjahr 2008 verzeichnete der Frankfurter Flughafen mit knapp 53,5 Millionen Passagieren ein Minus von 1,3 Prozent. Das Cargoaufkommen, also Luftfracht und Post, nahm im abgelaufenen Jahr um 2,7 Prozent auf etwa 2,1 Millio­nen Tonnen ab, die Flugbewegungen um 1,4 Prozent auf annähernd 486.000. (...mehr)

2008 ist der Güterverkehr angestiegen
Wiesbaden, 13. Januar 2009 (ots) - Der Güterverkehr in Deutschland ist im Jahr 2008 weiter gewachsen, allerdings hat sich die Entwicklung zum Jahresende hin abgeschwächt. (...mehr)

Tollkühner Gefahrgutfahrer verhindert Katastrophe
Hamburg, 6. Januar 2009 - Dank seines Wagemuts hat ein Fahrer eines brennenden Gas-Transportes eine Katastrophe verhindert, berichtet das Hamburger Abendblatt. Zum Artikel des Hamburger Abendblatt

Transportleistungen werden teurer, Telekommunikation billiger
Wiesbaden, 18. Dezember 2008 (ots) - Die Erzeugerpreise für Dienstleistungen entwickelten sich im dritten Quartal 2008 sehr unterschiedlich: Während der Straßengütertransport wegen gestiegener Treibstoffkosten teurer als im Vorjahr war, verbilligten sich Telefon- und Internetdienste deutlich. (...mehr)

Ölpreisanstieg verteuerte Luftfrachttransporte im 3. Quartal 2008
Wiesbaden, 16. Dezember 2008. (ots) - Wer im 3. Quartal Luftfracht versendete, musste tief in die Tasche greifen. Nicht nur in Deutschland stiegen die Preise zweistellig an. Aufgrund des gesunkenen Ölpreises kann aber mit fallenden Preisen gerechnet werden. (...mehr)

Deutsche Binnenschifffahrt 2007: Weniger Unternehmen, mehr Umsatz
Wiesbaden, 11. Dezember 2008. (ots) - Knapp 20 Unternehmen erwirtschaften mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes der Branche. (...mehr)

Deutsche Ausfuhren im Oktober 2008: Plus 1,4 Prozent zum Oktober 2007
Wiesbaden, 9. Dezember 2008. (ots) - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im Oktober 2008 von Deutschland Waren im Wert von 89,7 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 73,4 Milliarden Euro eingeführt. (...mehr)

Verhaltensregeln Wildunfall
München, 9. Dezember 2008. Ein paar wichtige Verhaltensregeln können die Folgen, Personen- und Sachschäden bei einem Wildunfall begrenzen. Außerdem lassen sich Verluste bei der Schadensregulierung vermeiden.(...mehr)

Abgeschwächtes Wachstum im Eisenbahngüterverkehr
Wiesbaden, 3. Dezember 2008 (ots). Gegenüber den ersten neun Monaten des Jahres 2007 hat sich das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr im Eisenbahngüterverkehr leicht abgeschwächt.(...mehr)

 125 Jahre HHLA

Hamburg, 8. März 2010 - Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) feierte am 8. März 2010 ihr 125-jähriges Bestehen.
Am 7. März 1885 wurde die HHLA-Vorgängerin Hamburger Freihafen-Lagerhaus-Gesellschaft (HFLG) für den Bau und Betrieb der Speicherstadt im neuen Freihafen gegründet. In nur wenigen Jahrzehnten entstand hier der größte und modernste Lagerhauskomplex der Welt, der z.B. bereits damals über eine hydraulische zentrale Kraftversorgung der Winden verfügte. Als großes Warenlager im Freihafen, das sich in idealer Weise mit den neuen Kaianlagen im Hafen ergänzte, trug die Speicherstadt entscheidend zum Erfolg des Welthafens Hamburg bei, der bis 1914 zum drittgrößten Welthafen hinter London und New York aufstieg. Heute gestaltet die HHLA behutsam den Wandel der denkmalgeschützten Speicherstadt zu einem attraktiven Innenstadtquartier zwischen Kontorhausviertel und HafenCity.
Der moderne Hamburger Hafen ist ein Universalhafen, in dem nahezu alle Arten von Waren umgeschlagen, transportiert und gelagert werden können: Massengüter wie beispielsweise Getreide oder Erz, vor allem aber alle Arten von Stückgütern, die heute zu weit über 90 Prozent im Container angeliefert werden. In Hamburg wickelt die HHLA rund 60 Prozent des gesamten Hafenumschlags ab. In der Hauptsache handelt es sich um Container, aber auch um Schwergut- und Projektladung, Südfrüchte wie Bananen und Papierrollen, Export-Pkw sowie Erz und Kohle. Darüber hinaus verfügt die HHLA über moderne Anlagen für die Lager- und Kontraktlogistik.
Eine der großen Stärken des Hamburger Hafens sind seine Verbindungen mit dem europäischen Hinterland, welche die HHLA in den nächsten Jahren systematisch weiter ausbauen will. Von jeher glänzt Hamburg als ein Eisenbahnhafen. 70 Prozent aller Güter im Fernverkehr werden auf der Schiene transportiert. Dazu tragen die Intermodalgesellschaften der HHLA ganz erheblich bei.

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 Volles Haus beim IHK-Arbeitskreis Gefahrgut Oldenburg/Bremen

Oldenburg, 3. März 2010 - Groß war das Interesse bei den Gefahrgutexperten der Region Oldenburg/Bremen an der jüngsten Tagung des Arbeitskreises Gefahrgut im Februar 2010, organisiert von der Oldenburgischen IHK und der Handelskammer Bremen. Auf der Agenda: Verschiedene Referate zu aktuellen Themen aus der Gefahrgutwelt. Und natürlich wurde auch - wie jedes Jahr - ein neuer Kohlkönig gewählt.
Vor über 70 Gefahrgutinsidern berichtete Uwe Kraft, stellvertretender Hafenkapitän beim Hafenamt Bremen, über die Einstufung von Meeresschadstoffen nach dem 34 Amdt. des IMDG-Codes einschließlich der Parallelen zu den Landverkehrsträgern sowie über aktuelle Änderungen der GGVSee.
Im Bund-Länder-Fachausschuss "Beförderung gefährlicher Güter" behandelte Themen stellte Jutta Kannegießer vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vor. Sie informierte auch über die aktuelle Kategorisierung der niedersächsischen Tunnel. Dabei zeichne sich eine neue Regelung für den Wesertunnel ab: der Tunnel soll tagsüber für bestimmte Gefahrgutfahrzeuge geöffnet werden.
Ludger Nietfeld von der Autobahnpolizei Ahlhorn informierte über Ergebnisse des bundesweiten Behörden-Erfa-Kreises Gefahrgut, der am 17. und 18. Dezember 2009 getagt hatte. Nietfeld wies hinsichtlich der neuen Tunnel-Kategorisierungen darauf hin, dass im Beförderungspapier grundsätzlich der Tunnelbeschränkungscode angegeben werden sollte.
Welche Konsequenzen eine Missachtung der Gefahrgutvorschriften haben kann, erläuterte Hartmut Bierhenke vom Bundesamt für Güterverkehr (BAG) exemplarisch anhand einer kürzlich durchgeführten Kontrolle. Verantwortlich für die dabei festgestellten Verstöße waren in erster Linie die für Verpackung und Verladung Verantwortlichen.
Das richtige Handeln bei betrieblichen Notfallsituationen lernen kann man im Simulations- und Trainingszentrum des Deutschen Roten Kreuzes in Hannover. Holger Rahtjens stellte die praxisorientierte, sanitätsdienstliche Ausbildung vor.
Im Anschluss an den offiziellen Teil stärkten sich die Gefahrgutspezialisten beim traditionellen Grünkohlessen. Einem Mitglied des Arbeitskreises kommt dabei eine besondere Würdigung zuteil. Wer sich im besonderen Maße um die Ziele des Arbeitskreises verdient gemacht hat, wird zum "Kohlkönig" ernannt. In diesem Jahr wurde es Peter Schmidt, der Gefahrgutexperte des Speditionskonzerns Kühne + Nagel, Bremen.

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 Flughäfen mit blauem Auge davon gekommen

Berlin, Frankfurt, München, 10. Februar 2010 - Das zurückliegende Jahr war für die deutschen Flughäfen und die gesamte Luftverkehrsbranche das Schwerste seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Nach den Verkehrszahlen des Flughafenverbandes ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) verzeichnete die Luftfracht (inklusive Luftpost) 2009 einen Rückgang von 6,2 Prozent auf 3,6 Millionen Tonnen.

"Die Flughäfen sind insgesamt mit einem "blauen Auge" davon gekommen und starten nun zuversichtlich in das neue Jahr", kommentiert ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel das Jahresergebnis. Die Flughäfen haben umgehend auf die Krise reagiert und eine Reihe von nachhaltigen Einsparprogrammen angestoßen. Dadurch konnte an den Flughäfen auf betriebsbedingte Kündigungen verzichtet werden. Derzeit hängen in Deutschland 850.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt vom Luftverkehr ab. Seit dem vierten Quartal 2009 verzeichnet die Branche wieder positive Wachstumsraten. Im Dezember haben zunehmende Importe und Exporte zu einer starken Belebung der Luftfracht geführt. Der deutliche Zuwachs konnte sich auch im Januar 2010 mit rund 24 Prozent fortsetzen.

Einen kräftigen Zuwachs bei der Luftfracht meldet die Frankfurter Fraport AG: 157.637 Tonnen Luftfracht im Januar 2010 bedeuten ein signifikantes Plus von 32,2 Prozent gegenüber Januar 2009. "Noch nie wurde in einem Januar am Flughafen Frankfurt mehr Fracht umgeschlagen. Der bisherige Spitzenwert lag bei 156.020 Tonnen und wurde im Januar 2008 erreicht", freute sich Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. Wachstumstreiber sind hier insbesondere die Interkontinentalverkehre beispielsweise nach Nordamerika und Fernost.

Am Münchner Airport blieb das Luftfrachtaufkommen im Jahr 2009 mit knapp 216.000 Tonnen rund elf Prozent unter dem Vorjahreswert. Allerdings zeigen die Quartalsergebnisse aus München im Luftfrachtgeschäft einen klaren Aufwärtstrend. Während im ersten Quartal 2009 noch rund 26 Prozent Rückgang zu verzeichnen war, konnte in den letzten drei Monaten des Jahres bereits wieder ein Plus von knapp neun Prozent festgestellt werden.

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 Güterverkehr 2009: Minus 11,2 Prozent

Wiesbaden 21. Januar 2010 - Der Güterverkehr in Deutschland musste im Jahr 2009 infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise deutliche Einbußen hinnehmen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist das Transportaufkommen im Jahr 2009 insgesamt voraussichtlich auf knapp vier Milliarden Tonnen und damit um 11,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2008 gesunken. Von den Abnahmen waren alle Verkehrszweige betroffen. Rückgänge der Beförderungsmenge hatte es zuletzt in den Jahren 2000 bis 2002 (damals zwischen minus drei und minus 4 Prozent) gegeben.
Den stärksten Anteil am Transportaufkommen hatte der Straßengüterverkehr (78 Prozent der Beförderungsmenge). Auf der Straße wurden - nach einer Schätzung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung - im vergangenen Jahr 3 109 Millionen Tonnen befördert, 9,9 Prozent weniger als im Jahr 2008.
Der Güterverkehr bei der Eisenbahn brach wesentlich stärker als auf der Straße ein: Das Verkehrsaufkommen lag mit 310,0 Millionen Tonnen um 16,5 Prozent, die tonnenkilometrische Leistung (das ist das Produkt aus Transportaufkommen und Versandweite) mit 95,6 Milliarden Tonnenkilometern sogar um 17,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Das war der stärkste Rückgang der Beförderungsleistung aller Verkehrszweige.
Die Binnenschifffahrt verbuchte bei der Tonnage die höchsten prozentualen Einbußen aller Verkehrszweige: Die Beförderungsmenge sank um 18,1 Prozent auf 201,1 Millionen. Hinsichtlich der Rückgänge der Beförderungsleistung konnte sie sich allerdings etwas besser behaupten als die Eisenbahn: 53,7 Milliarden Tonnenkilometer bedeuteten für die Binnenschifffahrt ein Minus von 16,2 Prozent.
Der Güterverkehr der Seeschifffahrt musste, nachdem er seit der deutschen Einheit ununterbrochen gewachsen war, im Jahr 2009 hohe Verluste hinnehmen: Mit 263,4 Millionen Tonnen wurden hier 16,8 Prozent weniger Güter als im Vorjahr befördert.
Die Frachtbeförderung der Luftfahrt musste erstmals seit 2001 Rückgänge hinnehmen. Mit 3,2 Millionen Tonnen wurden 7,7 Prozent weniger Güter in Flugzeugen befördert als im Jahr 2008. Nach starken Verlusten im ersten Halbjahr 2009 (- 15,4 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2008) konnte für das zweite Halbjahr das Ergebnis des entsprechende Vorjahreszeitraums wieder erreicht werden.
Auch beim Transport von Rohöl in Rohrleitungen ging die Beförderungsmenge zurück, allerdings nur leicht. 88,8 Millionen Tonnen bedeuteten eine Abnahme an Tonnage von 2,5 Prozent. Die Rohrleitungen waren aber der einzige Verkehrszweig mit Zunahmen bei der Beförderungsleistung (+ 2,6 Prozent), weil insbesondere im zweiten Halbjahr 2009 eine positive Entwicklung zu verzeichnen war.

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 Fraport AG: Luftfracht legt im Dezember 2009 um 29 Prozent zu

Frankfurt am Main, 15. Januar 2010 - Die Verkehrszahlen am Frankfurter Flughafen haben auch im Dezember den Erholungskurs der letzten Monate fortgesetzt.
Auch beim Luftfrachtumschlag geht der Trend weiter nach oben. Nahezu alle Verkehrsgebiete konnten im vergangenen Monat mit einem zweistelligen Wachstum abschneiden. "Knapp 174.000 Tonnen Fracht stehen im Vergleich zum Dezember 2008 für einen signifikanten Zuwachs von 29,1 Prozent und übertreffen das Novemberplus von sieben Prozent um mehr als das Vierfache", sagte Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. Am 13. Dezember habe der Airport mit 8.429 Tonnen das zweithöchste jemals erzielte Tagesaufkommen verzeichnen können. Noch mehr Fracht - nämlich 8.477 Tonnen - sei am Flughafen Frankfurt nur am 17. September 2006 verladen worden.
Dennoch brachte das Jahr 2009 Fraport insgesamt rückläufige Verkehrszahlen. So sank das Luftfrachtaufkommen um 10,1 Prozent auf 1,8 Millionen Tonnen.
Das Gesamtjahr schließt der Konzern mit einem angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage leichten Passagierminus von 2,6 Prozent (rund 73,7 Millionen Fluggäste) sowie mit einem Rückgang des Cargo-Umschlags auf 2,1 Millionen Tonnen (minus 9,7 Prozent) ab.

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 Preise ziehen an

Wiesbaden, 21. Dezember 2009 - Nach dem drastischen Frachtratenverfall in den drei vorangegangen Quartalen stieg der Preisindex für Luftfrachttransporte im dritten Quartal 2009 um durchschnittlich fünf Prozent im Vergleich zum Vorquartal erstmals wieder an. Verglichen mit dem dritten Quartal 2008 waren im dritten Quartal 2009 die Preise für abgehende Lufttransporte um 39,8 Prozent niedriger, gibt das Statistische Bundesamt bekannt.
Verglichen mit dem Vorjahresquartal kam es allerdings auch im dritten Quartal 2009 auf allen Relationen zu zweistelligen Preisrückgängen. Besonders stark betroffen waren Flugrouten nach Nordamerika (minus 46,4 Prozent), Mexiko (minus 43,4 Prozent) und in den Asien-Pazifik-Raum (minus 39,6 Prozent, darunter Japan minus 43,1 Prozent und Republik Korea minus 46,9 Prozent). Etwas geringere Preisabschläge gab es für Luftfracht mit innereuropäischen Flugzielen (minus 28,4 Prozent) und nach Australien (minus 27,0 Prozent).
Gegenüber dem Vorquartal sind dagegen im Durchschnitt auf allen Relationen Preiserhöhungen zu beobachten. Besonders deutlich stiegen die Frachtraten auf den Flugrouten in den Asien-Pazifik-Raum (plus 8,4 Prozent, darunter China plus 12,2 Prozent und Republik Korea plus 11,1 Prozent) sowie in die Vereinigten Arabischen Emirate (plus 12,3 Prozent). Die Preissteigerungen für Ziele in Nordamerika (plus 0,9 Prozent) und Europa (plus 2,6 Prozent) fielen jedoch deutlich geringer aus.

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 Fraport AG: Luftfracht wieder deutlich im Plus

Frankfurt, 10. Dezember 2009 - Eine deutlich positive Entwicklung bei der Luftfracht meldet die Fraport AG für November 2009. "Nachdem wir im Oktober erstmals seit Juni 2008 wieder einen leichten Zuwachs von 0,7 Prozent verzeichnen konnten, bedeuten 188.596 Tonnen Luftfracht im November ein deutliches Plus von sieben Prozent", berichtet Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG.
Wachstumstreiber bleibt hier das Europaaufkommen, das im November mit einem Plus von rund 18 Prozent überproportional zulegte.
Die Luftfracht gilt als ein wichtiger Frühindikator für die weltweite wirtschaftliche Entwicklung. Insgesamt wurden am Flughafen Frankfurt von Januar bis November rund 1,7 Millionen Tonnen Luftfracht gezählt, 12,8 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. "Auch dies ist eine sehr gute Entwicklung wenn man bedenkt, dass wir zu Jahresbeginn Luftfracht-Rückgänge von bis zu 30 Prozent verzeichnen mussten", betonte der Fraport-Vorstandsvorsitzende.

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 Eisenbahn-Tonnage: Minus 20,3 Prozent

Wiesbaden, 2. Dezember 2009 - Auf dem deutschen Schienennetz sind von Januar bis September 2009 fast 60 Millionen Güter (minus 20,3 Prozent) weniger transportiert worden. Starke Abnahmen gab es auch bei Chemischen Erzeugnissen (minus 11,7 Prozent) und bei "Besonderen Transportgütern" (minus 20,8 Prozent), die auch den Kombinierten Verkehr (Container und Wechselbehälter) umfassen, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Die gute Nachricht: Der Abwärtstrend scheint gebrochen zu sein.
Insgesamt wurden 226,4 Millionen Tonnen Güter transportiert. Eine Betrachtung nach Quartalen zeigt, dass sich der ausgeprägte Negativ-Trend von Juli bis September abgeschwächt hat: Während Mengenverluste im ersten und zweiten Quartal (21,2 Prozent beziehungsweise 23,6 Prozent) zu verzeichnen waren, reduzierte sich das Minus im dritten Quartal auf 16,1 Prozent.
Der Rückgang der Tonnage insgesamt von Januar bis September 2009 um rund ein Fünftel ist auch auf die Abnahme der Güterströme mit Auslandsbezug zurückzuführen: So nahmen der Versand ins Ausland (30,5 Millionen Tonnen) um 29,6 Prozent, der Empfang aus dem Ausland (31,9 Millionen) um 30,3 Prozent und der Transitverkehr durch Deutschland (11,3 Millionen) um 30,8 Prozent ab. Der prozentuale Rückgang im innerdeutschen Verkehr (152,7 Millionen) war mit minus 14,5 Prozent deutlich moderater.

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 Renaissance des Produktionsstandortes Deutschland

Düsseldorf, 16. November 2009 - Die Zahl der Produktionsverlagerungen ist in den letzten drei Jahren um 40 Prozent zurückgegangen. Das zeigen aktuelle Ergebnisse einer Studie des Fraunhofer Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) im Auftrag des Verein Deutscher Ingenieure (VDI).
Die Studie erlaubt erstmals fundierte Einblicke in das Verlagerungsverhalten deutscher Betriebe in Zeiten der Wirtschaftskrise. "Der Produktionsstandort Deutschland ist derzeit höchst attraktiv", kommentiert VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs die Zahlen. Die Quote der Produktionsverlagerungen im Verarbeitenden Gewerbe beträgt aktuell nur noch neun Prozent - der tiefste Stand seit fünfzehn Jahren. "Wir erleben eine Renaissance des Produktionsstandortes Deutschland. Statt auf günstiges Personal in Niedriglohnländern zu setzen, entdecken Unternehmen in der Wirtschaftskrise stärker die Vorteile, die der Standort Deutschland bietet", ergänzt Fuchs. Mittlerweile kommt sogar auf jeden dritten Verlagerer ein Unternehmen, das Produktionskapazitäten aus dem Ausland zurückzieht. Das Hauptmotiv sind Qualitätsprobleme am ausländischen Standort.
Befragt wurden in der Studie knapp 1.500 Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. "Die Ergebnisse sind insofern überraschend als dass bei früheren Wirtschaftskrisen, die Unternehmen verstärkt Produktionsverlagerungen zur Kosteneinsparung genutzt haben", sagt Dr. Steffen Kinkel, Projektleiter der Studie am Fraunhofer ISI. "In der aktuellen Absatzkrise scheint es für die Unternehmen dagegen wichtiger zu sein, ihre Kapazitäten an ihren inländischen Produktionsstandorten bestmöglich auszulasten. Dazu werden teilweise auch Produktionsumfänge von ausländischen Zulieferern wieder ingesourct."
Dennoch gehen immer noch dreimal mehr Unternehmen ins Ausland als zurückkommen. Gegen eine kostengetriebene Verlagerung spricht vor allem, dass sie häufig nicht den gewünschten Erfolg bringt. "Unternehmen agieren hier teilweise sehr kurzsichtig und unkritisch", kritisiert Fuchs, "da sie schlicht und einfach viele Kosten nicht berücksichtigen." Das Hauptmotiv der Verlagerung, die hohen Personalkosten in Deutschland, erweist sich mittlerweile nicht selten als Bumerang. Für jeden dritten Betrieb sind sie ein Grund nach Deutschland zurückzukehren. "Unternehmen haben die Lohndynamik mancher Länder nicht ausreichend berücksichtigt", ergänzt Kinkel. Das erklärt auch, dass die Verlagerungen in die neuen EU-Mitgliedsstaaten in Osteuropa seit 2006 um 16 Prozent zurückgegangen sind. Mittlerweile kommt sogar jede zweite Rückverlagerung aus Osteuropa. Des Weiteren wuchs der Anteil der Unternehmen, die aus China zurückkamen. "Auch hier sind Qualitätsprobleme, mangelnde Flexibilität von Produktion und Zulieferernetzwerk sowie steigende Lohnkosten die Hauptmotive der Unternehmen", weiß Kinkel.

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 BIP signalisiert Aufwärtstrend

Wiesbaden, 13. November 2009 - Im dritten Vierteljahr 2009 war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,7 Prozent höher als im Vorquartal, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Nach dem starken Einbruch im Winterhalbjahr scheint sich der leichte Aufwärtstrend der Wirtschaft aus dem zweiten Quartal (plus 0,4 Prozent) fortzusetzen.
Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich (preis-, saison- und kalenderbereinigt) insbesondere von den Exporten und den Investitionen in Ausrüstungen und Bauten. Allerdings stiegen auch die Importe im Vergleich zum Vorquartal kräftig an, was unter anderem zu einem Aufbau der Lagerbestände führte. Die privaten Konsumausgaben gingen dagegen zurück und bremsten das Wirtschaftswachstum.
Im Vorjahresvergleich ist das Ausmaß der Wirtschaftskrise allerdings noch deutlich erkennbar: Das preisbereinigte BIP ging im Vergleich zum dritten Quartal 2008 um 4,7 Prozent zurück (kalenderbereinigt minus 4,8 Prozent). Das Minus fiel damit etwas schwächer aus als noch im zweiten Quartal 2009 (minus 7,0 Prozent, kalenderbereinigt minus 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal).

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 Batteriegesetz bringt Anzeige- und Mitteilungspflichten

Stuttgart, 10. November 2009 - Ein neues Batteriegesetz tritt am 1. Dezember in Kraft. Kenntnislücken können für Unternehmen teuer werden, warnt DEKRA: Wer gegen das neue Gesetz verstößt, dem drohen Bußgelder bis zu 50.000 Euro.
Das neue Gesetz setzt die Europäische Richtlinie 2006/66 um und regelt die abfallwirtschaftliche Verantwortung - Inverkehrbringen, Rücknahme und Entsorgung - für Stromspeicher, das heißt Batterien und Akkumulatoren. Eine der wichtigsten Neuerungen sind weitreichende Registrierungs- und Kennzeichnungspflichten. So müssen sich alle, die Stromspeicher erstmals in Verkehr bringen, registrieren und die Menge anzeigen. Betroffen sind Hersteller und Importeure von Stromspeichern sowie alle Unternehmen, die Produkte aus dem Ausland beziehen, in denen Batterien oder Akkus enthalten sind.
Weitere Verschärfungen betreffen die Vorschriften für Schadstoffe wie Quecksilber und Cadmium. Vertreiber müssen den Verbraucher zudem deutlicher als zuvor über die Rückgabemöglichkeiten informieren. Das Gesetz nennt erstmals Rücknahmequoten, die die Unternehmen über flächendeckende Systeme erreichen müssen.
DEKRA berät Firmen im Rahmen von Workshops zum neuen Batteriegesetz und unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung von Anzeige- und Mitteilungspflichten.

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 Gurtmuffel unter den Lkw-Fahrern im Fokus

Düsseldorf, 20. Oktober 2009 - In den ersten 9 Monaten des Jahres starben 15 Lkw-Fahrer bei Unfällen in Nordrhein-Westfalen, fünf von ihnen waren nicht angeschnallt.
"Sie könnten mit hoher Wahrscheinlichkeit noch leben, wenn sie angegurtet gewesen wären. Der Sicherheitsgurt ist nach wie vor der Lebensretter Nummer 1 - auch bei Lkw-Fahrern", sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf während einer Kontrolle an der Autobahn A 3 auf der Rast- und Tankanlage Ohligser Heide. Deshalb nimmt die Polizei in Nordrhein-Westfalen bei ihrer Gurtkampagne "ER hält alles - Der Profi fährt mit Gurt." verstärkt die Gurtverweigerer unter den Lkw-Fahrern in den Fokus.
"Nicht angegurtete Lkw-Fahrer bringen sich genauso in Gefahr wie nicht angeschnallte Pkw-Fahrer", erläuterte der Innenminister. "Die Brummi-Fahrer irren, wenn sie glauben, dass sie wegen der Größe ihres Fahrzeugs besser geschützt sind." In diesem Jahr wurden bislang 1.028 von ihnen bei Verkehrsunfällen verletzt, 204 davon schwer. Wolf: "Viele dieser Verletzungen hätten mit Gurt vermieden werden können."
Ausreden wie: "Ich kann mich doch hier oben in meinem Führerhaus abstützen!" hören die Polizisten zu ihrem Leidwesen immer wieder. Diese Einschätzung ist jedoch selbstmörderisch. "Ein Aufprall mit 50 km/h ist wie ein Sprung von einem 10-Meter-Brett in ein leeres Schwimmbecken. Da kann sich niemand mehr schützen", sagte der Minister.

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 Preise für Luftfracht im Sturzflug

Wiesbaden, 1. Oktober 2009 - Die Preise für von deutschen Flughäfen abgehende Luftfrachttransporte lagen im zweiten Quartal 2009 durchschnittlich um 38 Prozent niedriger als im zweiten Quartal 2008. Gegenüber dem ersten Quartal 2009 waren Preisrückgänge um durchschnittlich zehn Prozent zu verzeichnen. Dies zeigt der Preisindex für Luftfracht des Statistischen Bundesamtes (Destatis). Damit fiel der Preisindex nun das dritte Quartal in Folge und erreichte sein bisher niedrigstes Niveau.
Verglichen mit dem Vorjahresquartal kam es auf allen Flugrouten zu zweistelligen Preisrückgängen. Besonders stark betroffen waren die Frachtraten bei Flügen nach Nordamerika (minus 43,7 Prozent), Mexiko (minus 42,6 Prozent) und in den Asien-Pazifik-Raum (minus 38,5 Prozent, darunter Japan minus 43,1 Prozent und die Republik Korea minus 46 Prozent). Etwas geringere Preisabschläge gab es für Luftfracht mit Flugzielen innerhalb Europas (minus 25 Prozent) und nach Australien (minus 24,5 Prozent).
Auch gegenüber dem ersten Quartal 2009 sind im Durchschnitt auf allen Flugrouten Preisrückgänge zu berichten. Preise für Transporte nach Nordamerika (minus 13,8 Prozent, darunter USA minus 13,9 Prozent) und nach Mittel- und Südamerika (minus 12,3 Prozent, darunter Mexiko minus 14,6 Prozent) sanken am stärksten. Die Preisabschläge für Ziele in Europa (minus 6,4 Prozent) und Australien (minus 6,5 Prozent) fielen etwas geringer aus. Ein Teil der Frachtratenentwicklung im zweiten Quartal 2009 ist im Vergleich zum Vorquartal auch auf gesunkene Kerosinzuschläge zurückzuführen.
Der Preisindex für Luftfracht des Statistischen Bundesamtes wird durch Auswertung von Daten der CargoIS-Datenbank der Internationalen Vereinigung der Fluggesellschaften IATA sowie durch eigene Erhebungen zu Treibstoff- und Sicherheitszuschlägen gewonnen.

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 25,6 Millionen Liter wassergefährdende Stoffe bei Unfällen freigesetzt

Wiesbaden, 29. September 2009- Beim Umgang und bei der Beförderung von wassergefährdenden Stoffen registrierten die zuständigen Behörden im Jahr 2008 in Deutschland 2 203 Unfälle. Etwa zwei Drittel der Unfälle ereigneten sich beim Transport wassergefährdender Stoffe. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.
Gegenüber dem Vorjahr ereigneten sich acht Unfälle weniger, aber die freigesetzte Menge wassergefährdender Substanzen stieg um 18,7 auf insgesamt 25,6 Millionen Liter an. Der Grund hierfür war ein einzelner großer Unfall in einer gewerblichen Anlage, bei dem allein etwa 19 Millionen Liter Kalilauge freigesetzt wurden.
Zu knapp 67 Prozent der Unfälle (1 469) kam es bei der Beförderung wassergefährdender Stoffe. Die meisten dieser Schadensfälle (1 369) traten beim Transport mit Straßenfahrzeugen auf, dabei wurden 407 000 Liter wassergefährdende Substanzen freigesetzt. Überwiegend handelte es sich um Mineralölprodukte (273 000 Liter). Rund 42 Prozent der Unfälle mit Straßenfahrzeugen wurden durch menschliches Fehlverhalten verursacht, knapp 18 Prozent waren auf Materialfehler, zum Beispiel Mängel an Behältern und Verpackungen, zurückzuführen. 2008 ereigneten sich 56 Schiffsunfälle mit wassergefährdender Ladung, dabei gelangten 796 000 Liter dieser Schadstoffe in Oberflächengewässer, insbesondere in die Elbe.
Insgesamt konnten fast 2,5 Millionen Liter wassergefährdende Stoffe im Berichtsjahr 2008 durch beispielsweise Umpumpen oder Umladen in andere Behälter wiedergewonnen werden. Dies ergab eine Wiedergewinnungsrate von 9,7 Prozent. Demgegenüber belasten 23,1 Millionen Liter der wassergefährdenden Substanzen - dies entspricht 90,3 Prozent der insgesamt freigesetzten Mengen - dauerhaft den Wasserhaushalt, weil sie weder wiedergewonnen noch einer geordneten Entsorgung zugeführt werden konnten. Sie führten hauptsächlich zu Verunreinigungen des Bodens und teilweise zu Mehrfachbelastungen des Wasserhaushaltes, wie beispielsweise Verschmutzungen von Kanalnetzen sowie von Oberflächengewässern.

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 Seeschifffahrt im schweren Fahrwasser

Wiesbaden, 18. September 2009 - Um ein Fünftel ist der Güterumschlag der Seeschifffahrt im ersten Halbjahr 2009 eingebrochen. Die Seefrachtraten liegen fast 40 Prozent unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 hat sich der Güterumschlag der Seeschifffahrt um 20,3 Prozent verringert. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 129,4 Millionen Tonnen Güter in deutschen Seehäfen umgeschlagen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 162,4 Millionen Tonnen.
Beim Containerverkehr war - gemessen in Twenty-foot-Equivalent-Unit (TEU) - gegenüber dem ersten Halbjahr 2008 eine Abnahme von knapp 26 Prozent zu verzeichnen, von 7,9 Millionen auf 5,8 Millionen TEU. Besonders stark abgenommen (ein Minus von über 37 Prozent) hat der Containerverkehr mit den USA und Kanada, für Europa betrug der Rückgang etwas über 31 Prozent. Etwas schwächer war die Abnahme mit Minus 20 Prozent für Asien. Der Containeraustausch mit China - einem der im Containerverkehr mit Deutschland wichtigsten Fahrtgebiete - hat sich um knapp 19 Prozent verringert.
Wechselkurs dämpft Preisverfall
Der Index der Seefrachtraten lag im 1. Halbjahr 2009 - berechnet auf Euro-Basis - um 38,2 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraumes. Der Index der Seefrachtraten in der Linienfahrt (auf Basis 2006=100) zeigt die Preisentwicklung der von den deutschen Unternehmen für Im- und Exporte in Anspruch genommenen Seeverkehrsleistungen in der Linienfahrt. Danach sind die Frachtraten in der einkommenden Linienfahrt (Minus 43,9 Prozent) stärker gesunken als in der ausgehenden Linienfahrt (Minus 31,6 Prozent).
Die einzelnen Fahrtregionen (jeweils einkommende und ausgehende Fahrt zusammen) entwickelten sich dabei unterschiedlich: In der Fahrtregion Asien/Australien (Minus 49,6 Prozent) und in der Amerikafahrt(Minus 42,8 Prozent) kam es im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 zu einem drastischen Ratenverfall. In der Europafahrt und in der Afrikafahrt sind die Frachtraten um 12,2 Prozent beziehungsweise 13,1 Prozent gefallen.
Der Wechselkurs des US-Dollars gegenüber dem Euro lag im ersten Halbjahr 2009 um 14,9 Prozent über dem Niveau des ersten Halbjahres 2008. Da circa 75 Prozent der Frachtraten in US-Dollar gemeldet werden, wurde der Preisverfall durch die Wechselkursentwicklung gedämpft: Ohne diesen Wechselkurseffekt wären die Frachtraten noch deutlicher gesunken.

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 Achtung: Wildwechsel

Köln, 18. September 2009 - Vor allem in den frühen Morgenstunden und der Abenddämmerung wird die Herbstzeit schnell zur Unfallzeit auf den Straßen. Allein im vergangenen Jahr kam es zu über 2.600 Wildunfällen. Wer bei eingeschränkter Sicht und in bewaldeten Gebieten den Fuß vom Gas nimmt und den Sicherheitsabstand vergrößert, verringert das Risiko einer Kollision mit Hirsch, Wildschwein und Co.
"Besonders nach Wildwechsel-Schildern gilt, langsam fahren und auf die Fahrbahnränder achten", empfiehlt Hans-Ulrich Sander, Kraftfahrtexperte des TÜV Rheinland. "Befinden sich Tiere bereits auf der Fahrbahn, heißt es: Umsichtig bremsen, abblenden und hupen. Außerdem sollten Autofahrer stets mit mehreren Tieren aus einem Rudel rechnen."
Ein Zusammenstoß kann fatale Folgen haben: Schon bei 50 km/h entwickelt ein 20 Kilogramm leichtes Reh ein Aufprallgewicht von knapp einer halben Tonne. Das entspricht dem Gewicht eines Pferds. Trotzdem: Besteht das Risiko, den Gegenverkehr zu gefährden, im Straßengraben zu landen oder gegen einen Baum zu prallen - auf keinen Fall versuchen, dem Wild auszuweichen.
Infektionsrisiken verhindern
Autofahrer müssen einen Wildunfall nach dem Sichern der Gefahrenstelle sofort der nächsten Polizei- oder Forstdienststelle melden. Nur mit einer schriftlichen Bestätigung der zuständigen Behörde leisten die Versicherungen Schadenersatz. Auch ein Foto der Unfallstelle hilft, Ansprüche geltend zu machen. Wurde bei einer Kollision Raubwild getötet, gilt besondere Vorsicht. Wer Tiere wie Marder oder Füchse anfasst, sollte unbedingt Schutzhandschuhe tragen. Nur so lässt sich garantieren, dass sich Tollwut oder Fuchsbandwurm nicht übertragen.

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 50 000 000 chemische Substanzen

Columbus (Ohio), 9. September 2009 - Am 7. September ist die 50-millionste Substanz in der Datenbank des CAS Registry erfasst worden. Dass die 50-Millionen-Marke so schnell erreicht wurde, weist auf die immer höhere Geschwindigkeit hin, mit der sich der wissenschaftliche Kenntnisstand erweitert.
Die 40-millionste Substanz wurde erst vor neun Monaten von CAS registriert. Zum Vergleich: Es vergingen 33 Jahre, bis im Jahr 1990 die zehn-millionste Verbindung von CAS erfasst wurde. Bei der vor Kurzem registrierten Substanz handelt es sich um einen neuartigen Arylmethyliden-Heterozyklus mit analgetischen Eigenschaften.

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 Weiterbildungspflicht für Lkw-Fahrer

München, 9. September 2009 - Vom 10. September 2009 an müssen Berufskraftfahrer mit Lkw-Führerschein alle fünf Jahre zur Weiterbildung. Die erstmalige Fortbildung muss bis spätestens zum 10. September 2016 abgeschlossen sein. "Schulschwänzer" riskieren eine Geldbuße von bis zu 5.000 Euro.
Wie der ADAC meldet, unterliegen auch gewerbliche Lkw-Fahrer ab sofort einer Weiterbildungspflicht. Auch Ersterwerber eines Lkw-Führerscheins müssen eine aufwändige Grundqualifikation durchlaufen, bevor sie Güter zu gewerblichen Zwecken befördern dürfen.
Die Weiterbildung umfasst 35 Stunden und muss alle fünf Jahre wiederholt werden. Eine Prüfung findet nicht statt. Die Fortbildung wird im Scheckkartenführerschein durch eine Schlüsselzahl vermerkt. Wer nach dieser Schonzeit ohne Fortbildungsnachweis gewerblich Güter mit dem Lkw transportiert, riskiert eine Geldbuße von bis zu 5.000 Euro.
Für die Kosten der Weiterbildung kommt grundsätzlich der Fahrer selbst auf, sofern nicht besondere Absprachen mit dem Arbeitgeber getroffen werden. Diese beruflich bedingten Ausgaben sind jedoch steuerlich absetzbar.

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 Ladungssicherung: Farbsprengsel sollen vor Fälschungen schützen


Bad Berleburg, 2. September 2009 - Um Verwechslungen mit Produkten minderer Qualität auszuschließen, schützt ein Anti-Rutschmattenhersteller seine Produkte mit einem Farb-Kennzeichnungssystem. Damit soll es bei Kontrollen leichter werden festzustellen, ob die vorhandenen Prüfberichte mit den verwendeten Matten identisch sind.
Durch die Integration von farbigen Bestandteilen (dunkelgrün, hell-grün und gelb) in der schwarzen Grundfarbe, wird die BSW GmbH (Bad Berleburg) von sofort an ihre Produkte zur Ladungssicherung unverwechselbar markieren. Zu diesem Schritt hat sich der Hersteller von Antirutschmatten aus PU-Kautschuk entschlossen, nachdem Kontrollbehörden festgestellt hatten, dass die Übereinstimmung der vorgefundenen Antirutschmatten mit den beigefügten Prüfberichten nicht überprüft werden kann. Zudem sind die Prüfberichte des Unternehmens missbräuchlich fotokopiert und "No-Name-Produkten" beigelegt worden.

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 Leschaco Aircargo erhält Status "Reglementierter Beauftragter"

Bremen, 21. August 2009 - Die zur Anker Leschaco Group, Bremen, gehörende Leschaco Aircargo wurde vom Luftfahrt-Bundesamt als "Reglementierter Beauftragter" zugelassen.
"Durch die Zulassung als "Reglementierter Beauftragter" bestätigt man uns offiziell, höchste Sicherheitsanforderungen zu erfüllen", sagt Oliver Oestreich, Mitglied der Geschäftsleitung der Anker Leschaco Group.
Wie die Anforderunen umgesetzt werden, erläutert Ulrich Sensche, Manager Operation & Purchase, Leschaco Aircargo Germany: "Wir setzen auch im Vorlauf zu den Flughäfen fast ausschließlich reglementierte Beauftragte als Partner ein. Damit wird sicher­gestellt, dass die Fracht während der gesamten Transportkette überwacht wird und als "secured" eingestuft werden kann, was für unsere Kunden neben der hohen Sicherheit auch einen Zeit- und Kostenvorteil bringt."
Seit Anfang 2006 wird die EU-Verordnung 2320/2002 und weitere in Deutschland strikt umgesetzt. Diese legen fest, dass Luftfahrtunternehmen die Fracht vor der Verladung in ein Flugzeug umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen unterziehen müssen. Folgen dieser Maßnahmen sind Verzögerungen beim Abflug der Sendungen und steigende Kosten für alle am Luftfrachttransport Beteiligten. Unternehmen die den Status "Reglementierter Beauftragter" zugesprochen bekommen, tragen eine immense Verantwortung, da "sicher" deklarierte Frachtstücke vor der Einladung in ein Flugzeug in aller Regel nicht mehr überprüft werden.

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 Weniger Verkehrstote

Wiesbaden, 21. August 2009 - Im ersten Halbjahr 2009 wurden in Deutschland 1.955 Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr getötet. Das waren 245 Personen oder elf Prozent weniger gegenüber dem ersten Halbjahr 2008.
Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Basis vorläufiger Ergebnisse mit. Die Zahl der bei Verkehrsunfällen Verletzten ging um 6,5 Prozent zurück. Rückläufig ist auch die Zahl der bei Verunfällen getöteten Kinder: Von Januar bis Mai 2009 kamen 43 Prozent weniger Kinder ums Leben als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres.
Bezogen auf eine Million Einwohner starben im ersten Halbjahr 2009 im Bundesdurchschnitt 24 Straßenverkehrsteilnehmer. Weit über diesem Durchschnitt lagen die Werte in Mecklenburg-Vorpommern mit 46 und in Brandenburg mit 42.

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 Verringerter Containerumschlag trifft Hamburg doppelt

Hamburg, 14. August 2009 - Im ersten Halbjahr 2009 schlug der Hamburger Hafen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 23,7 Prozent weniger Seegüter um. Der Exportumschlag (24,2 Millionen Tonnen) gab um 19,9 Prozent nach, der Import (30 Millionen Tonnen) ging um 26,5 Prozent zurück.
Um 27, 8 Prozent eingebrochen ist der Stückgutumschlag, wie die Marketingorganisation des Hamburger Hafens weiter bekanntgab. Das trifft in erster Linie den Containerumschlag, da Stückgüter in Hamburg zu rund 97 Prozent in Containern verpackt umgeschlagen werden. Dies entspricht einem Rückgang von 28,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Gegensatz zu 2009 brachte das erste Halbjahr 2008 für Hamburg mit einem Umschlag von fünf Millionen TEU im Containerverkehr ein Wachstum von knapp vier Prozent. Erst ab der zweiten Jahreshälfte 2008 wirkte sich die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise massiv auf die Entwicklung des Seegüterumschlags aus.
Im Containerumschlag bleibt das für Hamburg aufgrund seines Volumens besonders wichtige Fahrtgebiet Asien, zu dem auch China als der mit Abstand bedeutendste Marktpartner des Hamburger Hafens zählt, mit einem Gesamtumschlag von 2,1 Millionen TEU (minus 25,1 Prozent) deutlich unter dem Vorjahresergebnis. Hamburg ist in Europa der führende Umschlagplatz im Containerverkehr mit Asien und China. Da ein wesentlicher Teil dieser Container als Transhipment-Ladung über die Drehscheibe Hamburg per Feederschiff in die Ostsee-Region transportiert wird, wirkt sich der Rückgang in diesem Fahrtgebiet im Zusammenhang mit den Feederverkehren im Hafenumschlag gleich doppelt aus.
Hafen Hamburg Marketing Vorstand Claudia Roller wies bei der Interpretation der Umschlagdaten daraufhin, dass die Gegenüberstellung der beiden Halbjahresergebnisse 2009/2008 nur ein Zwischenbild vermittle: "Das Umschlagergebnis des ersten Halbjahres 2009 stimmt uns trotz der negativen Ergebnisse zuversichtlich, da die Talsohle im Seegüterumschlag unserer Bewertung nach erreicht wurde und sich der Hafenumschlag insgesamt stabilisiert hat".
Weiter sagte Roller: "Für die zweite Jahreshälfte rechnen wir mit einer Aufwärtsentwicklung im Seegüterumschlag. Wir erkennen anhand der uns vorliegenden monatlichen Umschlagdaten, dass seit dem Monat April bis einschließlich Juni bereits eine leichte Steigerung im Containerverkehr eingetreten ist und die Talfahrt gestoppt wurde".

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 Luftfracht im ersten Halbjahr 2009 eingebrochen - Trendwende in Sicht

Wiesbaden/Frankfurt am Main, 12. August 2009 - Einen ausgeprägten Rückgang bei der Luftfracht zeigen die vom Statistischen Bundesamt (destatis)veröffentlichten Zahlen für das erste Halbjahr 2009. Gleichzeitig scheint aber die Talsohle durchschritten zu sein, wie die Fraport AG meldet.
Nach den destatis-Daten nahmen im Halbjahresvergleich (2008/2009) die Einladungen (0,8 Millionen Tonnen) um 14,8 Prozent, die Ausladungen (0,7 Millionen Tonnen) um 15,7 Prozent ab. Interkontinentalflüge zeigten die höchsten Abnahmen: Nach Amerika gingen Ein- und Auslademengen um mehr als ein Viertel (minus 28,3 Prozent und minus 25,3 Prozent) zurück, nach Asien wurden 13 Prozent weniger Güter versandt, der Empfang von diesem Kontinent ging um 23,6 Prozent zurück.
Nach den Zahlen der Fraport AG (Frankfurt) ist aber eine Trendwende in Sicht: Mit einem Aufkommen von gut 156.000 Tonnen bewegte sich der Rückgang am Frankfurter Flughafen im Juli erstmals in diesem Jahr nur noch im einstelligen Bereich. Um 9,4 Prozent lag das Frachtvolumen unter dem Vergleichsmonat des Vorjahrs, im Juni waren es noch 16,5 Prozent gewesen.

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 Update(s) Multilaterale Vereinbarungen

Hamburg, 6. August 2009 - Die Multilateralen Vereinbarungen sind in Bewegung. Hier finden Sie die aktuellen Updates im Überblick. Oder auf der Webseite der UNECE.

M210 Unterzeichnet von UK, Deutschland und Frankreich
  Ausnahme von der Kennzeichnung nach Sondervorschrift 188 (Buchstabe f) für fest in Geräten installierte Knopfzellen.
M208 Unterzeichnet von Frankreich und Belgien
  Ausnahme von 5.4.3.4 und 8.1.5.3 ADR
  Bei Gastransporten müssen nicht mitgeführt werden:
  Schaufel, Kanalabdeckung und Auffangbehälter aus Kunststoff
M207 Neu: Schweiz
  Unterzeichnet von Belgien, Deutschland, UK
  Beförderung von Chlorsilanen in Druckgefäßen aus Stahl
M206 Neu: Schweiz
  Unterzeichnet von UK, Frankreich, Belgien, Deutschland, Niederlande, Irland, Dänemark
  UN 3077 und UN 3082 dürfen ohne Kennzeichnung für umweltgefährdene Stoffe (Fisch und Baum) transportiert werden
M205 Neu: Schweiz und Frankreich
  Unterzeichnet von UK, Dänemark, Belgien, Finnland, Italien, Deutschland
  Klasse 9-Güter nach ADR, aber nicht nach IMDG-Code oder ICAO-TI
M204 Neu: Schweiz und Frankreich
  Unterzeichnet von UK, Tschechien, Deutschland, Italien
  1-Hydroxybenzotriazol-Monohydrat wird abweichend von Unterabschnitt 3.2.1 ADR der UN-Nr. 3474 zugeordnet
nicht anwendbar für den Eurotunnel

Abgelaufen

  • M185 (1. Juli 2009)
  • M191 (30. Juni 2009)
  • M201 (30. Juni 2009)

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 Fraport AG: Globaler Abschwung wird die Geschäftsentwicklung 2009 bestimmen

Frankurt am Main, 6. August 2009 - Für das erste Halbjahr 2009 meldet die Fraport AG einen rückläufigen Konzern-Umsatz (minus 2,2 Prozent) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Mit 70,1 Millionen Euro blieb das Konzernergebnis positiv. Dies waren allerdings 31,1 Prozent weniger als von Januar bis Juni 2008.
Das Cargoaufkommen ging von Januar bis Juni 2009 in Frankfurt um 21,4 Prozent zurück auf rund 849.000 Tonnen Luftfracht und -post, die Zahl der Flugbewegungen um 5,7 Prozent auf fast 228.000 Starts und Landungen.
Nach der durch die Auswirkungen der Wirtschaftskrise gedämpften Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr geht Fraport weiterhin davon aus, dass der globale Abschwung auch die Aussichten auf die Entwicklung des Luftverkehrs im gesamten Geschäftsjahr 2009 bestimmt. An seinem Heimatstandort Frankfurt rechnet der Flughafenbetreiber unverändert mit einem Rückgang des Passagieraufkommens zwischen sechs und neun Prozent, zumal Auswirkungen der Grippe-Pandemie auf den Luftverkehr derzeit nicht abzuschätzen sind. Das Konzern-EBITDA soll demnach zum Jahresende zwischen 500 und 530 Millionen Euro nach 590 Millionen Euro auf bereinigter Basis im Vorjahr betragen, das Konzernergebnis wird ebenfalls unterhalb des Wertes von 2008 liegen.

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 Post erleichtert Gefahrgutbeförderungen

Hamburg, 29. Juli 2009 - Ab 1. August 2009 befördert die Deutsche Post AG innerhalb Deutschlands keine Brief mehr per Luftpost. In diesem Zusammenhang wurden die Regelungen für den Gefahrgutversand als Bestandteil der Allgemeinen Geschäftsbedingungen aktualisiert.
Unverändert bleibt "Teil 2 DHL PAKET National" für den Postversand gefährlicher Güter anderer Gefahrgutklassen als 6.2 in Paketen, Briefsendungen und briefähnlichen Sendungen. "Teil 1 BRIEF National" regelt den Postversand ansteckungsgefährlicher Stoffe der Klasse 6.2 in Groß- und Maxibriefen. Mit Stichtag 1. August gibt es folgende Änderungen und Erleichterungen:
  • Eine englische Beschriftung der Außenverpackung ist sowohl bei der UN 3373 als auch bei den freigestellten medizinischen Proben nicht mehr erforderlich.
  • Die Telefonnummer einer verantwortlichen Person auf der Aufschriftseite einer UN 3373-Sendung ist nicht mehr erforderlich.
  • Beim Versand der UN 3373 dürfen gefährliche Güter der Klasse 3, 8 oder 9 in Mengen von 30 ml im Primärgefäß enthalten sein (war nach 2.7.2.1 IATA-DGR in Luftpost ausgeschlossen).
  • Kühlung mit Eis oder Trockeneis ist bei UN 3373 zulässig.
  • Wenn Trockeneis verwendet wird, dann ist die Aufschrift auf der Außenverpackung "Kohlendioxid fest" oder "Trockeneis" erforderlich.
  • Für freigestellte Patientenproben und sonstige freigestellte Proben nach 2.2.62.1.5 ADR ist außer dem Groß- oder Maxibrief auch das Päckchen als Sendungsart zulässig.
  • Für Biologische Produkte nach 2.2.62.1.9 a) ist neben dem Groß- oder Maxibrief auch das Päckchen, Infopost oder die Warensendung als Sendungsart zulässig.

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 Verbraucherpreise fallen

Wiesbaden, 29. Juli 2009 - Der Verbraucherpreisindex in Deutschland im Juli 2009 wird - nach vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern - gegenüber Juli 2008 voraussichtlich um 0,6 Prozent sinken (Juni 2009 gegenüber Juni 2008: Plus 0,1 Prozent), gibt das Statistische Bundesamt (Destatis) bekannt.
Eine negative Teuerungsrate wurde in Deutschland zuletzt im März 1987 mit minus 0,3 Prozent gemessen. Zwischen April 1986 und April 1987 lag die Inflationsrate ständig zwischen 0 Prozent und minus eins Prozent. Damals wie heute liegt der Grund dafür in einem starken Rückgang der Preise für Heizöl und Kraftstoffe gegenüber dem Vorjahr, die im Juli 2008 einen Höchststand erreicht hatten.
Gegenüber dem Vormonat gingen die Preise für Heizöl und Kraftstoffe nach einem kurzen Anstieg im Juni wieder zurück. Die Preise für Kraftstoffe sanken zwischen Juni und Juli 2009 je nach Bundesland um 3,6 Prozent bis 5,5 Prozent, die Preise für Heizöl gingen um 2,1 Prozent bis 8,1 Prozent zurück.
Auch die Preise für Nahrungsmittel gingen gegenüber dem Vormonat saisonbedingt wieder um 0,8 Prozent bis 1,8 Prozent zurück, nachdem sie im Juni erstmals seit Januar 2009 gestiegen waren. Gegenüber Juli 2008 sind Nahrungsmittel um 1,2 Prozent bis 3,3 Prozent billiger.

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 Außenhandel: Einige Handelsgüter wachsen gegen den Trend

Wiesbaden, 23. Juli 2009 - Der Wert der deutschen Gesamtausfuhren von Januar bis April 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum verringerte sich um 23,2 Prozent auf 262,7 Milliarden Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erhöhten sich entgegen dem Trend die Ausfuhren von pharmazeutischen Erzeugnissen (plus 9,7 Prozent auf 16,7 Milliarden) und von sonstigen Fahrzeugen (plus 14,7 Prozent auf 12,1 Milliarden Euro) erheblich.
Sehr stark verringerte sich dagegen der Wert der Ausfuhren von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (minus 42,7 Prozent auf 35,4 Milliarden Euro). Überdurchschnittlich stark gingen auch die Exporte von chemischen Erzeugnissen (minus 25,6 Prozent auf 23,7 Milliarden Euro), Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (minus 26,1 Prozent auf 20,5 Milliarden Euro) und Metallen (minus 35,4 Prozent auf 12,6 Milliarden Euro) zurück. Der Wert der deutschen Exporte von Maschinen(minus 21,5 Prozent auf 41,5 Milliarden Euro) und elektrischen Ausrüstungen (minus 21,3 Prozent auf 15,4 Milliarden Euro) verringerte sich hingegen nicht ganz so stark wie die deutschen Gesamtausfuhren. Die Exporte von Nahrungs- und Futtermitteln waren nur leicht rückläufig (minus 3,3 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro).

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 Gütertransport 2007: Jede 12. Tonne war Gefahrgut

Wiesbaden, 13. Juli 2009 - Im Jahr 2007 sind insgesamt 352 Millionen Tonnen Gefahrgüter in Deutschland mit Lastkraftwagen, Eisenbahnen und Schiffen befördert worden. Rund jede 12. Tonne (8,5 Prozent) der gesamten Gütermenge auf Straßen, Schienen und Wasserwegen war damit Gefahrgut, teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.
Die Beförderung von Gefahrgütern mit Lastkraftwagen, Eisenbahnen und Schiffen blieb im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Jedoch gab es unterschiedliche Entwicklungen bei den einzelnen Verkehrsträgern. Gestiegen sind die Gefahrguttransporte auf der Straße (plus 1,1 Prozent) und in der Binnenschifffahrt (plus 0,7 Prozent), Rückgänge der Gefahrguttransporte waren bei der Eisenbahn (minus 0,8 Prozent) und vor allem im Seeverkehr (minus 2,4 Prozent) zu verzeichnen.
Den höchsten Gefahrgutanteil wies mit 23,8 Prozent die Seeschifffahrt auf. Hier wurden 73,9 Millionen Tonnen Gefahrgüter im Jahr 2007 transportiert. Das liegt vor allem an den großen Mengen Rohöl, die nach Deutschland importiert werden. Einen hohen Gefahrgutanteil hatte auch die Binnenschifffahrt mit 20,7 Prozent beziehungsweise 51,4 Millionen Tonnen.
Die Eisenbahn beförderte 57,4 Millionen Tonnen Gefahrgut; das waren 15,9 Prozent ihrer Gesamttransporte. Am niedrigsten lag der Gefahrgutanteil mit 5,2 Prozent bei Lkw-Transporten. Da allerdings auf der Straße die weitaus meisten Güter befördert werden, war die absolute Zahl der Gefahrguttransporte mit 168,9 Millionen Tonnen hier wesentlich höher als bei den anderen Verkehrsträgern.

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 Schutzkleidung flicken: Selbermachen geht nicht

Wiesbaden, 14. Juli 2009 - Regelmäßige Inspektionen sind bei Schutzkleidung notwendig, um zu prüfen, ob sie noch den beabsichtigten Schutz bietet. Doch was tun, wenn Gewebe fadenscheinig wirken oder Verschlüsse sich gelöst haben? Auf keinen Fall darf ein Mitarbeiter selbst zu Nadel und Faden greifen oder die Kleidung in eine Änderungsschneiderei seines Vertrauens tragen!
Bei zertifizierter Kleidung gilt grundsätzlich: Es ist keinerlei "bauliche Veränderung" zulässig. Oder anders gesagt: Schutzkleidung ändern, nachbessern, nachträglich mit Taschen oder Aufnähern versehen ist verboten. Dies könnte die Schutzfunktion der Kleidung reduzieren oder sogar ganz aufheben.
Doch Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel: Hosenbeine dürfen gekürzt, Firmenlogos oder Namensschilder können auf die Kleidung aufgebracht und notwendige Reparaturen müssen ausgeführt werden. Allerdings nicht im "Do-it-yourself-Verfahren".
Darauf macht Silvia Mertens, Leitung Produktentwicklung der MEWA Textil-Service AG & Co. aufmerksam: "Für ihre Reparatur muss man die Schutzkleidung in qualifizierte Hände legen. Professionelle Anbieter garantieren in der Regel, Änderungen an der von ihnen angebotenen Kleidung normenkonform auszuführen." Ob Nähte schließen, Verschlüsse auswechseln oder Reflexstreifen ersetzen: Full-Service-Dienstleister verfügen über entsprechend qualifiziertes Personal sowie die notwendige Ausstattung. Denn wer hat schon im Privathaushalt stets flammhemmendes Nähgarn zur Hand? Außerdem ist die regelmäßige Qualitätsprüfung der Schutzkleidung Bestandteil des Services.
Die 1908 in Sachsen gegründete MEWA ist heute von 41 Standorten aus europaweit tätig. Der Dienstleister bietet Berufs- und Schutzkleidung, textile Putztücher sowie Ölauffang- und Fußmatten im Full-Service an. 3.900 Mitarbeiter betreuen über 135.000 Kunden aus Industrie, Handel, Handwerk und Gastronomie.

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 Gütermengen in Binnen- und Seeschifffahrt sinken

Wiesbaden, 13. Juli 2009 - Im ersten Quartal 2009 mussten Binnen- und Seeschifffahrt zweistellige Rückgänge gegenüber dem Vorjahr bei der Güterbeförderung beziehungsweise dem -umschlag hinnehmen. Dies ergibt sich aus den vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis).
In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres ging sowohl die auf deutschen Binnenwasserstraßen beförderte Gütermenge als auch der Seegüterumschlag deutscher Häfen jeweils um etwa 19 Prozent zurück.
Überdurchschnittlich zurückgegangen ist der Containerverkehr. Auf Binnenschiffen wurden über 25 Prozent weniger TEU befördert. Ein TEU (=Twenty-Foot-Equivalent-Unit) entspricht dabei einem 20-Fuß-Container. Im Seeverkehr - bei dem Container eine wesentlich größere Bedeutung haben - lag der Rückgang bei etwas über 24 Prozent.
Nach dem Durchgangsverkehr, der nur in der Binnenschifffahrt von Relevanz ist, wurden die stärksten prozentualen Rückgänge beim Versand ins Ausland registriert. So verringerte sich die auf Binnenschiffen über die deutsche Grenze beförderte Gütermenge um 24 Prozent.
Im Seeverkehr lag der Rückgang der für das Ausland bestimmten Waren bei fast 22 Prozent. Absolut verzeichnet allerdings der Empfang aus dem Ausland die stärksten Abnahmen mit einem Minus von 4,1 Millionen Tonnen bei der Binnenschifffahrt und 8,7 Millionen Tonnen im Seeverkehr.
Bei den Güterabteilungen zeigten sich mit zwei Ausnahmen überall Rückgänge. Positive Ausnahmen bildeten in der Binnenschifffahrt die festen mineralischen Brennstoffe, deren Transport sich um zwei Millionen Tonnen erhöhte, und im Seeverkehr die Mineralölerzeugnisse mit einer Zunahme um 500 000 Tonnen.

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 Luftfrachtpreise im freien Fall

Wiesbaden, 2. Juli 2009 - Der Index für Luftfrachtpreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im ersten Quartal 2009 um 24,4 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2008.
Gegenüber dem vierten Quartal 2008 sanken die Preise um durchschnittlich 21,2 Prozent. Damit fiel der Preisindex das zweite Quartal in Folge und erreichte sein bisher niedrigstes Niveau seit Beginn der Berechnungen 2007. Zuvor waren die Preise von Anfang 2007 bis ins 3. Quartal 2008 kontinuierlich gestiegen.
Verglichen mit dem Vorjahresquartal fielen auf allen Flugstrecken die Preise im zweistelligen Prozentbereich. Besonders stark betroffen waren die Routen nach Nordamerika (minus 30,0 Prozent), Mexiko (minus 29,0 Prozent) und in den Asien-Pazifik-Raum (minus 24,8 Prozent, darunter Japan minus 29,3 Prozent). Relativ geringe Preisabschläge gab es für Luftfracht mit innereuropäischen Flugzielen (minus 12,7 Prozent) und nach Australien (minus 14,1 Prozent).
Zwei Entwicklungen sind besonders für die Rückgänge verantwortlich: Die Entwicklung des Rohölpreises erreichte im ersten Quartal 2009 ihren Tiefpunkt (der deutsche Einfuhrpreisindex für Rohöl lag im Februar 2009 um 46,4 Prozent unter dem Vorjahresstand und damit auf dem Niveau von Februar/März 2005). Demzufolge senkten auch die Fluggesellschaften ihre Kerosinzuschläge. Außerdem gingen aufgrund der schwachen Konjunktur die Beförderungsmengen zurück, was zusätzlich die Basisfrachtraten unter Druck setzte.

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 Ladungssicherung bei Transportern

Düsseldorf, 1.Juli 2009 - Die Richtlinie VDI 2700 Blatt 16 "Ladungssicherung bei Transportern bis 7,5 t zulässige Gesamtmasse (zGM)" gibt Anleitungen und Hinweise zu geeigneten Verfahren und Methoden zur Ladungssicherung in Kastenwagen, auf Transportern mit einer offenen Ladefläche und auf mitgeführten Anhängern.
Im Rahmen dieser Richtlinie werden ausschließlich Fahrzeuge mit einer zGM bis 7,5 t mit und ohne Anhänger betrachtet, die für den Gütertransport eingesetzt werden.
Nicht unter diese Richtlinie fallen Nutzfahrzeug-Kombi, Mehrzweck-Personenkraftwagen, Pkw-Kombi und Pkw gemäß DIN 70010:2001, in denen Personen oder deren Gepäck befördert werden. Gleichwohl muss auch in diesen Fahrzeugen die Ladung gesichert werden. Werden diese Fahrzeuge für gewerbliche Tätigkeiten eingesetzt, sind entsprechende Rückhalteeinrichtungen vorzusehen.
Pkw und Pkw-Kombi, in denen Ladung transportiert wird, müssen Rückhalteeinrichtungen haben, wenn sie dem Geltungsbereich der Unfallverhütungsvorschrift "Fahrzeuge" (BGV D 29) unterliegen. Belastbarkeit und Anbringung sind geregelt in der DIN 75410-2.
Aufgrund der Fahreigenschaften der Fahrzeuge kleiner als 3,5 t zGM werden höhere Rückhaltekräfte für die Ladungssicherung als bei Lkw gefordert.
Herausgeber der Richtlinienreihe VDI 2700 "Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen" ist die VDI-Gesellschaft Fördertechnik Materialfluss Logistik. Das Blatt 16 "Ladungssicherung bei Transportern bis 7,5 t zGM" ist ab Juli 2009 beim Beuth Verlag in Berlin zu einem Preis von 68 Euro erhältlich. Sie ersetzt den Entwurf vom April 2008. Unter www.vdi.de/richtlinien oder www.beuth.de können VDI-Richtlinien online bestellt werden.

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 Goldener Öltropfen für Daimler

München, 17. Juni 2009 - Daimler gewinnt in diesem Jahr den traditionsreichen Energie- und Umweltpreis des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS). Damit zeichnet der Club die Integration der Lithium-Ionen-Batterie ins Automobil aus. Mit einer intelligenten Kombination von Maßnahmen haben die Stuttgarter Ingenieure eine Schlüsseltechnologie für effiziente Hybrid- und Elektrofahrzeuge geschaffen.
Voraussetzung für eine vernünftige Form der Elektrifizierung von Automobilen ist ein effizienter Energiespeicher. Die aktuellen Hybrid- oder Elektrofahrzeug basieren auf der Nickel-Metallhydrid-Batterie. Die Lithium-Ionen-Batterie dagegen wurde bisher überwiegend in Lap­tops oder Handys eingesetzt. Daimler hat diese Technik nun erstmals ins Automobil integriert.
Die Vorteile der Lithium-Ionen-Batterien liegen in ihren kompakten Abmessungen in Kombination mit einer deutlich höheren Leistungsfähigkeit, verglichen mit Nickel-Metallhydrid-Batterien. Darüber hinaus zeichnet sich die Lithium-Ionen-Batterie durch einen hohen Ladewirkungsgrad und eine lange Lebensdauer aus. Außerdem hat sie den geringsten Umwelteinfluss von allen Batterie-Technologien und stellt eine langfristige und kostengünstige Rohstoffversorgung sicher.
KS-Präsident Peter Dietrich Rath lobte die Entscheidung der neutralen Expertenjury. Die von Daimler entwickelte Technik sei ein eindrucksvoller Beitrag zum Schutz der Umwelt und zum sparsameren Umgang mit der Ressource Mineralöl. Besonders bemerkenswert sei die Tatsache, dass der Einsatz der Lithium-Ionen-Batterie nicht auf Modelle der Luxusklasse beschränkt ist. Künftig wird diese Technik auch in Batterie- und Brenn­stoffzellen-Fahrzeugen, wie der B-Klasse F-CELL und dem smart fortwo electric drive sowie weiteren Fahrzeugen, zu finden sein.
Der KS-Energie- und Umweltpreis ist der einzige Preis dieser Art in Europa. Seit 1981 werden damit Unternehmen ausgezeichnet, die sich bei Energiesparen und Umweltschutz hervorgetan haben. Schirmherr ist der Bundeswirtschaftsminister. Der Preis wird am 26. Juni 2009 in München übergeben.

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 Große Preisspannen bei Frachten

Frankfurt am Main, 16. Juni 2007 - Unternehmen erzielen in ihren Vertragsverhandlungen mit Dienstleistern wie Reedereien und Speditionen bei weitem keine optimalen Ergebnisse. Eine Untersuchung des Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) deckt eklatante Unterschiede auf.
Die Preise für vergleichbare Produkte im Bereich Luft- und Seefrachten differieren je nach Verhandlungsergebnis um bis zu 100 Prozent. Auch im Bereich nationaler und internationaler Straßengüterverkehr existieren Preisunterschiede von bis zu 50 Prozent. Wer das größte Frachtvolumen einkauft, erzielt nicht automatisch den besten Preis. So mancher Mittelständler verhandelt besser als ein Großunternehmen.
Diese Ergebnisse basieren auf der aktuellen Auswertung des Benchmarks "Einkauf von Frachten", die der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) im Juni 2009 erstellt hat. Die fortlaufende Untersuchung des BME beruht auf den Aussagen von 70 Unternehmen und 90.000 Datensätzen.
Bei Frachten handelt es sich um einen volatilen Markt. Preise sind nach drei Monaten überholt. BME-Hauptgeschäftsführer Dr. Holger Hildebrandt: "Die Kenntnis darüber, wie andere kleine, mittlere und große Verlader verhandeln und wie groß das eigene Potenzial bei Verhandlungen mit Transportdienstleistern ausfällt, ist für Einkäufer logistischer Dienstleistungen von unschätzbarem Wert."
Der Einkauf erzielt Einsparpotenziale nicht ausschließlich durch klassische Verfahren wie Ausschreibungen, Auktionen und Verhandlungen. "Besonders in mittelständischen Unternehmen stellt die Bündelung der Bedarfe auf möglichst wenige Lieferanten ein probates Mittel zur Kostenreduzierung dar", so Hildebrandt.
Insbesondere vor dem Hintergrund der Finanzkrise sollten Einkaufsentscheider verstärkt betriebsinterne Prozesse analysieren, um zu ergründen, weshalb das eigene Unternehmen höhere Frachtkosten als die Konkurrenz trägt. "Nur durch die Professionalisierung des Einkaufs lassen sich dauerhafte Partnerschaften zu Lieferanten aufbauen und so optimale Preis-/Leistungsverhältnisse erzielen", betont Hildebrandt.

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 Fraport AG zuversichtlich

Frankfurt, 16. Juni 2009 - Bei den Flugbewegungen und beim Luftfracht- sowie Luftpostaufkommen haben sich die Minuswerte weiter leicht abgeschwächt. Die Tendenz der letzten drei Monate bei der Entwicklung des Luftverkehrs in Frankfurt gibt Anlass zur Zuversicht, meldet die Fraport AG.
Mit 40.666 Starts und Landungen am Flughafen Frankfurt verzeichnete die Fraport AG im Mai noch eine Veränderung von minus 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Bei der Luftfracht reduzierte sich der Rückgang mit 146.259 Tonnen auf minus 17,1 Prozent. Die Höchststartgewichte lagen mit rund 2,37 Millionen Tonnen nur noch um 4,8 Prozent unter dem Vergleichsmonat des Vorjahres.
Die Verkehrsrückgänge schwächten sich auch im Gesamtzeitraum von Januar bis Mai dieses Jahres ab. Das Luftfrachtvolumen belief sich auf 674.258 Tonnen, was einem Rückgang um 22,5 Prozent in den ersten fünf Monaten des Jahres entspricht.

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 Sichere Chemikalien-Transporte

Frankfurt, 09. Juni 2009 - Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat die Leitlinie "Lkw-Kontrolle" aktualisiert. Sie unterstützt Chemieunternehmen und Logistikdienstleister bei Ein- und Ausgangskontrollen von Gefahrgutfahrzeugen.
Mittels der Leitlinie "Lkw-Kontrolle" kann eine auf die spezifischen Belange des Unternehmens angepasste Prüfungsprozedur zusammengestellt werden. Die Leitlinie "Lkw-Kontrolle" enthält einen "Katalog möglicher Prüfpunkte" sowie beispielhaft je eine Checkliste für lose und verpackte Ware. Damit haben die Unternehmen ein praktisches Werkzeug, mit dem sie prüfen können, ob die Fahrzeuge vor und bei der Beladung den geltenden Vorschriften entsprechen und ob die Fahrer die notwendigen Voraussetzungen für den Transport erfüllen. Mit Hilfe der Checklisten lässt sich außerdem die Kontrolle in den Betrieben vereinfachen und der Aufwand hierfür reduzieren.
Die Leitlinie berücksichtigt die aktuelle Rechtslage des ADR 2009 sowie die Rechtsprechung der jüngsten Vergangenheit. Direkt Download (pdf-Dokument): Leitfaden "Lkw-Kontrolle" oder auf den Seiten des VCI www.vci.de unter der Rubrik "Transport/Verpackung".

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 Sicherer Transport von schweren Nutzfahrzeugen

Düsseldorf, 08. Juni 2009 - Ergänzend zu den allgemeinen Grundregeln der Ladungssicherung (Richtlinie VDI 2700 "Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen") beschreibt das neue Blatt 8.2 die Sicherung von schweren Nutzfahrzeugen auf Fahrzeugtransportern. Die Richtlinie wendet sich sowohl an Fahrer, Verlader und Fahrzeughalter von Fahrzeugtransportern als auch an die Fahrzeugaufbautenhersteller.
Der Straßentransport von schweren Nutzfahrzeugen war bisher durch Verladerichtlinien der Hersteller geregelt. Ein Expertenteam der VDI-Gesellschaft Fördertechnik Materialfluss und Logistik (FML) hat wertvolle Hilfestellungen mit Unterstützung entsprechender Fahrversuche und Empfehlungen für den sicheren Transport erarbeitet. In der Richtlinie werden die Komponenten der Ladungssicherung wie zum Beispiel Zurrgurte und Radvorleger vorgestellt. Außerdem werden der Ablauf der Be- und Entladung sowie der richtigen Sicherung beschrieben.
Herausgeber der Richtlinienreihe VDI 2700 "Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen" ist die VDI-Gesellschaft Fördertechnik Materialfluss Logistik (FML). Das Blatt 8.2 "Sicherung von schweren Nutzfahrzeugen auf Fahrzeugtransportern" ist im Entwurf beim Beuth Verlag in Berlin (Telefon +49 (0)30 26 01-22 60) zu einem Preis von 29,10 Euro erhältlich. Einsprüche sind bis 30.09.2009 möglich. Unter www.vdi.de/richtlinien oder www.beuth.de können VDI-Richtlinien online bestellt werden.

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 Deutschland ist die Nummer Eins

Berlin 4. Juni 2009 - Aus Sicht internationaler Manager kann Deutschland besser als andere Länder die aktuelle Wirtschaftskrise meistern. Das geht aus einer heute veröffentlichten Studie von Ernst & Young zur Attraktivität des Wirtschaftsraums Europa hervor. Laut "European Attractiveness Survey" belegt der Standort Deutschland Platz Eins in Europa. Weltweit liegt Deutschland auf dem sechsten Platz.

Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young hatte 809 internationale Entscheidungsträger zur Attraktivität des Wirtschaftsraums Europa befragt. Darüber hinaus wurden weitere 207 ausländische Unternehmen vertieft zum Standort Deutschland befragt("Standort Deutschland 2009").
Bei den meisten Standortfaktoren schneidet Deutschland jetzt noch positiver ab als im Vorjahr. Sehr gut werden die Infrastruktur (Telekommunikation sowie Transport und Logistik), das soziale Klima, die Qualifikation der Arbeitskräfte und die Lebensqualität bewertet. Mit Blick auf die weitere Entwicklung des Standorts gehen 37 Prozent der Befragten von einer weiter wachsenden Attraktivität des Standorts in den kommenden drei Jahren aus. 86 Prozent der Befragten äußerten sich zuversichtlich, dass Deutschland die Fähigkeit zur Bewältigung der Krise habe. Das traue man Deutschland gerade wegen seiner Innovationsfähigkeit und seines Unternehmensgeistes zu. Weiter wurden sektorspezifisches Know-how, die Existenz großer Industriegruppen sowie die Stabilität des Bankensektors und die staatlichen Hilfen für Unternehmen als entscheidende Standortvorteile genannt.
Im internationalen Standortranking steht Deutschland - wie schon im Vorjahr - auf Platz sechs der attraktivsten Standorte. Die Liste wird angeführt von China, den USA und Indien vor Russland, Brasilien und Deutschland. Die aktuellen Ergebnisse belegen auch eine Trendwende: Anders als in den Vorjahren, in denen die Schwellenländer an Attraktivität zulegen konnten, geht jetzt Westeuropa gestärkt aus der Umfrage hervor. 40 Prozent der Befragten bezeichneten Westeuropa als einen der führenden Investitionsstandorte weltweit. Im Vergleich: 2008 hatten sich nur 33 Prozent der Befragten so geäußert. Für ausländische Investitionen ist Westeuropa damit wieder die attraktivste Region weltweit.

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 Eisenbahngüterverkehr schrumpft

Wiesbaden, 4. Juni 2009 - Im ersten Quartal 2009 wurden auf dem deutschen Schienennetz 20,1 Millionen Tonnen weniger befördert als im ersten Quartal 2008. Das Transportvolumen hat sich damit um mehr als ein Fünftel verringert (minus 21,2 Prozent). Auch die tonnenkilometrische Leistung verzeichnete einen ähnlich gravierenden Rückgang (minus 21,7 Prozent), teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.

Im ersten Quartal 2009 wurden insgesamt 74,7 (2008: 94,8) Millionen Tonnen Güter transportiert.
Bis auf landwirtschaftliche Güter, die sich mit plus 15,4 Prozent positiv entwickelten, verzeichneten alle anderen Güterarten Rückgänge: Besonders stark betroffen waren Eisen und Nichteisen-Metalle (minus 41,3 Prozent), Erze und Metallabfälle (minus 38 Prozent) und Düngemittel (minus 37,4 Prozent). Chemische Erzeugnisse gingen gegenüber dem ersten Quartal 2008 um 18,4 Prozent zurück. Die geringsten Einbußen gab es bei Minerölerzeugnissen mit minus 1,4 Prozent.
Bei der aufkommensstärksten Güterart "Besondere Transportgüter" (hauptsächlich Container), die auch den kombinierten Verkehr umfasst, ging die Transportmenge gegenüber dem ersten Quartal 2008 um 18,6 Prozent zurück. Insgesamt ist der kombinierte Verkehr, der bislang immer den Wachstumsmotor im Eisenbahngüterverkehr darstellte, etwas weniger drastisch vom Rückgang betroffen: Das Beförderungsvolumen von Containern auf Basis der TEU (Zwanzig-Fuß-Einheiten) sank um 15,8 Prozent.

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 EMI: Wirtschaft kommt in Fahrt

Frankfurt am Main, 3. Juni 2009 - Die deutsche Wirtschaft nimmt weiter Fahrt auf: Der Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI), Ausgabe 6/2009, stieg zum vierten Mal in Folge an. Im Berichtsmonat Mai kletterte der Index um 4.2 Punkte von 35.4 auf 39.6. Dies ist die höchste Steigerung seit Beginn der Umfrage 1996.

Dennoch: Zum zehnten Mal in Folge notierte der Index unterhalb der neuralgischen Wachstumsschwelle von 50. Die Industrie wuchs zuletzt im Juli 2008; damals lag der EMI bei 50.9. Der Tiefpunkt war im Januar 2009 mit 32.0 erreicht, seitdem geht es stetig bergauf.
Exportorders aus Asien, insbesondere China, füllten die Auftragsbücher der Industrieunternehmen. Hingegen verzeichneten die befragten Betriebe erneut einen Rückgang der Aufträge aus den USA und Westeuropa. Global Player und KMU drosselten auch im Mai ihre Produktion. Das Auftragsminus der Unternehmen fiel - vor allem bei Herstellern von Investitions- und Vorleistungsgütern - im Vergleich zu den Vormonaten jedoch weniger stark aus.
Die Einkaufspreise für Vormaterialien, z.B. Stahl, Aluminium und Kraftstoffe, sanken erneut drastisch. Umgekehrt reduzierten die Industriebetriebe ihre Verkaufspreise auf Rekordniveau. Grund: starker Wettbewerbsdruck. Viele Firmen erzielten Preisnachlässe bei Lieferanten.
Überkapazitäten der Lieferanten führten erneut zu einem Rückgang der durchschnittlichen Lieferzeiten.

siehe auch: EMI: Wirtschafts-Abschwung gestoppt?

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 Verbot: Antischimmelmittel DMF

Stuttgart, 25. Mai 2009 - Zum 1. Mai diesen Jahres hat die EU das Anti-Schimmel-Mittel Dimethylfumarat (teilweise als DMF bezeichnet) verboten. Industrie und Handel dürfen keine Produkte mit einer Konzentration von mehr als 0,1 mg/kg in Verkehr bringen. Produkte, die sich schon im Handel oder bei den Verbrauchern befinden, müssen vom Markt genommen werden.
Dimethylfumarat kommt meist in so genannten Silicagel-Beuteln zum Einsatz. Sie sollen Feuchtigkeit binden und Schimmel am Produkt selbst oder in der Verpackung verhindern. Außerdem besprühen Exporteure die Transport-Container vor der Verschiffung mit Dimethylfumarat-haltigen Produkten. Dünstet die Chemikalie aus, kann sie von porösen Materialien absorbiert werden. Textilien, Leder und unlackiertes Holz sind deshalb besonders gefährdet. Die Chemikalie kann bei Menschen Symptome wie Kontaktdermatitis und Atembeschwerden hervorrufen.
„Das Verbot betrifft alle Warengruppen, besonders aber alle Arten von Lederwaren wie Schuhe, Bekleidung, Accessoires und Möbel, jedoch teilweise auch Spielzeuge“, verdeutlicht Dr. Peter Spengler, Leiter der Labors bei DEKRA Industrial in Stuttgart. Er registriert zunehmend Anfragen aus der Industrie und dem Handel, die sich vor Rückrufaktionen schützen wollen.
DEKRA Industrial bietet in seinem Labor für Umwelt und Produktanalytik zuverlässige Dimethylfumarat-Analytik an, um Unternehmen Sicherheit zu verschaffen. Die Prüforganisation hat in Deutschland mit einem Netzwerk von fünf Laboren, sowie mit einem Labor in China die Möglichkeit, Konsumgüter, Spielzeuge und gewerbliche Produkte auf Schadstoffe und ihre Sicherheit hin zu testen.

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 Innovationspreis Gefahr/gut 2009 für Lkw-Achslast-Messsystem

München, 19. Mai 2009 - Im Rahmen der 19. Münchner Gefahrgut-Tage (18. bis 20. Mai 2009) zeichnete die Fachzeitschrift Gefahr/gut die Firma Container Master Projekt GmbH (CMP) mit dem Innovationspreis 2009 für die Entwicklung eines elektronischen Lkw-Achslast-Messsystems aus.
Mit Hilfe dieser Technik lässt sich beispielsweise die Ladungsverteilung auf einem Anhänger exakt bestimmen und anzeigen. "Die Jury hat sich in diesem Jahr für diese Lösung entschieden, da jegliche Beladungszustände, auch eine Teilentladung, ganz genau mit Hilfe von Dehnungsmessstreifen angezeigt werden können", begründete Professor Ulrich Podzuweit, der als Laudator und Jurymitglied den Fachbeirat der Zeitschrift Gefahr/gut vertrat, die Preisvergabe.
Innovativ ist die sehr hohe Messgenauigkeit mit 0,2 Prozent Abweichung. Andere auf dem Markt befindlichen Messsysteme arbeiten dagegen ungenau und sind komplizierter in der Handhabung. Die CMP-Messmethode Pensatronic kann dem Fahrer eine große Hilfe sein, Überladungen in Zukunft zu vermeiden. Auch lässt sich die Fahrt auf eine Waage einsparen.
"Eine Überschreitung des Gesamtgewichts und eine ungleichmäßige Gewichtsverteilung können schwerwiegende Folgen haben und zu Unfällenführen. Dieses (...) System kann aufgrund seiner hohen Genauigkeit für mehr Sicherheit auf unseren Straßen sorgen", betonte Reinhild Kraus-Weigand vom Bundesamt für Güterverkehr BAG in ihrer Laudatio.

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 VDI-Richtlinie Logistikbudgets

Düsseldorf, 14. Mai 2009 - Logistikbudgets dienen der Kostentransparenz, verschaffen einen Überblick über Ressourcen und Investitionsbedarf, Geschäftsverläufe sowie Prozesse in der Logistik. Die neu überarbeitete Richtlinie VDI 4491 Blatt 1 "Logistikbudgets" erläutert die Systematik.
Sie ist die logische Vorstufe für die Einführung eines Logistikcontrollings (siehe VDI 4491 Blatt 2). Im ersten Teil der Richtlinie sind mit Beispielen Begriffe und Prozesse einer Logistikbudgetplanung beschrieben. Anhand von "Screenshots" werden im zweiten Teil detaillierte Hilfestellungen gegeben, um eine Logistikbudgetplanung aufsetzen zu können. Der letzte Abschnitt zeigt die Vorteile einer langfristigen Planung zur Absicherung der Funktionsfähigkeit operativer Logistikbetriebseinheiten.
Herausgeber der Richtlinie VDI 4491 Blatt 1 "Logistikbudget" ist die VDI-Gesellschaft Fördertechnik Materialfluss Logistik (FML). Sie ist seit Mai 2009 beim Beuth Verlag in Berlin (Telefon +49 (0)30 26 01-22 60) zu einem Preis von 63,30 € erhältlich und ersetzt den Entwurf vom Mai 2008. Unter www.vdi.de/richtlinien oder www.beuth.de können VDI-Richtlinie auch online bestellt werden.

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 BGL-Ausweichstreckenkarte 2009

Frankfurt am Main, 13. Mai 2009:Ab Ende Mai bietet der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) wieder seine bewährte Ausweichstreckenkarte an. Sie wird in Abstimmung mit den Straßenbauverwaltungen erarbeitet und bietet eine Hilfe für die Fahrer, die in der Ferienzeit an Samstagen unterwegs sein müssen.
Auch in diesem Jahr gilt in Deutschland ein Lkw-Ferienfahrverbot. An allen Samstagen vom 4. Juli bis einschließlich 29. August besteht für Lkw über 7,5 t zul. Gesamtgewicht und Anhänger hinter Lastkraftwagen in der Zeit von 7:00 bis 20:00 Uhr ein Fahrverbot auf zahlreichen Straßenabschnitten.
Die in der Ausweichstreckenkarte vorgeschlagenen Alternativstrecken - mit einer Gesamtlänge von fast 4.900 km - sind auf ihre Eignung für Lastzüge bis 40 t überprüft worden. Einschränkungen durch größere vorhersehbare Baumaßnahmen, Sperrungen für Transporte von Gefahrgütern oder wassergefährdender Ladung und Nachtfahrverbote wurden in der Karte gekennzeichnet. Darüber hinaus werden Informationen über aktuelle Lkw-Durchfahrtsverbote und Umweltzonen gegeben. Schließlich sind mautpflichtige Bundesstraßen gesondert markiert.
Die großformatige Straßenkarte im Maßstab 1:1.000.000 ermöglicht einen schnellen Überblick, welche Straßen- und Autobahnabschnitte unter das Fahrverbot fallen und welche Ausweichstrecken geeignet sind. Folgende Sonderkarten im Großmaßstab erleichtern die Durchfahrt durch Ballungsgebiete und einzelne Städte: Berlin, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Münchberg, Nürnberg, Rastatt, Zwickau und Rhein-Ruhr. Als zusätzliche Information ist ein Auszug aus der Ferienreiseverordnung mit einer Aufzählung der Lkw-Verbotsstrecken enthalten.
Die BGL-Ausweichstreckenkarte 2009 kann im Einzelversand gegen Vorkasse für 4,95 Euro (einschließlich Mehrwertsteuer und Versandkosten) bezogen werden. Weitere Auskünfte und Bestelladresse: BDF-Infoservice GmbH, Postfach 93 02 60 in 60457 Frankfurt/Main, Karl Bauer, Tel. 069 7919-360, Fax: 069-7919227, eMail: infoservice@bgl-ev.de.
Preise für Bestellungen ab 10 Karten auf Anfrage.

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 EU-Projekt: Zertifikat für Rastplatz-Qualität

Stuttgart 6. Mai 2009 - Ein neues Zertifikat soll Lkw-Fahrer künftig über die Qualität ihres Rastplatzes informieren. Im Auftrag der Europäischen Union hat die Stuttgarter Prüforganisation DEKRA einen Kriterienkatalog erarbeitet, mit dem Sicherheit und Service auf Rastplätzen, Autohöfen und Parkplätzen europaweit bewertet werden können.
"Lkw-Fahrer und die Ladung müssen besser geschützt werden", beschreibt Lothar Weihofen, Geschäftsführer der DEKRA Certification GmbH, ein Ziel. "Auch für die Service-Qualität ist es höchste Zeit, einheitliche Standards zu setzen."
In diesen Tagen wurden im Rahmen der Truck Parking Conference in Brüssel diese Standards zum ersten Mal vorgestellt: Kameras, Beleuchtung, Einsehbarkeit und Wachpersonal sind für Rastplatzbetreiber wesentliche Punkte. Im Bereich Service klopft der Katalog beispielsweise das Essensangebot, Einkaufsmöglichkeiten, Sanitär- und Freizeit-Einrichtungen ab.
Bis zum Jahr 2010 sollen im Rahmen des Projekts mehr als 75 Pilot-Rastanlagen in zehn Ländern zertifiziert sein. Dann können sich in zehn EU-Ländern bis zu 3500 Rastanlagen freiwillig einem Audit unterziehen, um das Zertifikat zu erlangen. Es soll den Lkw-Fahrern Entscheidungshilfen für die Auswahl des Rastplatzes bieten. Als Bestnoten gibt es jeweils fünf Schlosssymbole für die Sicherheitsstandards und fünf Sterne für die Servicequalität.

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 EMI: Wirtschafts-Abschwung gestoppt?

Frankfurt am Main 6. Mai 2009 - Der Abschwung der deutschen Wirtschaft scheint vorerst gestoppt: Der Markit/BME-Einkaufsmanager-Index (EMI), Ausgabe 5/2009, verzeichnete den höchsten Anstieg seit über sieben Jahren und stieg im Berichtsmonat April um 3.0 Punkte auf 35.4. Aber: Werte unter 50 bedeuten Schwäche, erst Werte über 50 signalisieren Wachstum.
Dr. Holger Hildebrandt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME). "Die Industrie hat zwar auch im April 2009 mit herben Geschäftseinbußen zu kämpfen, das Schlimmste scheint jedoch überstanden." Der Rückgang beim Neugeschäft hat sich erheblich verlangsamt, auch das Auftragsminus von den Exportmärkten verringerte sich. Beides deutet laut Hildebrandt darauf hin, dass der Tiefpunkt der Rezession überstanden sein könne.

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 Transportbranche verpasst Klimaschutz-Trend

Frankfurt am Main 6. Mai 2009 - Die große Mehrheit der deutschen Spediteure und Logistikunternehmen hat das Marktpotenzial klimafreundlicher Transportdienstleistungen noch nicht erkannt - so die Studie "Land unter für den Klimaschutz" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC). Befragt wurden 71 führende Unternehmen der Logistikbranche.
Danach bieten derzeit nur 30 Prozent der Logistikunternehmen "grüne" Logistikprodukte an, bei denen die anfallenden CO2-Emissionen durch Klimaschutzinvestitionen ausgeglichen werden. Auch in Zukunft wollen gut 40 Prozent der Befragten keine klimaneutralen Transporte anbieten, weil sie keine Nachfrage für diese Dienstleistung sehen.
"Viele Spediteure haben die Bedeutung grüner Logistikprodukte im Wettbewerb noch nicht realisiert. Dabei legen immer mehr Kunden Wert auf möglichst niedrige CO2-Emissionen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. In absehbarer Zeit werden Anbieter, die keine Angaben zur Klimabilanz ihrer Transporte machen können, deutliche Wettbewerbsnachteile haben", kommentiert Klaus-Dieter Ruske, Partner bei PwC und Global Industry Leader Transportation & Logistics.
Die global agierenden großen Transport- und Logistikunternehmen müssen sich schon heute deutlich häufiger mit den Emissionsbilanzen ihrer Produkte befassen als kleinere, eher regionale Anbieter. Fast jedes zweite (47 Prozent) der weltweit tätigen Unternehmen gibt an, dass die Kunden Nachweise über Emissionsreduktionen erwarten. Von den deutschland- bzw. höchstens europaweit aktiven Anbietern sagt dies nur gut jeder vierte (28 Prozent). Auch im Produktportfolio schlagen sich diese Unterschiede nieder. So bietet jeder dritte große Logistiker klimafreundliche Transportdienstleistungen an, während dies nur auf jeden vierten kleinen Spediteur zutrifft.

Klimaschutz als Kostenfaktor

Die meisten Transportunternehmen denken beim Thema Klimaschutz weniger an mögliche Wettbewerbsvorteile, als an die entstehenden Kosten. So glauben 43 Prozent der Befragten, dass die gegenwärtige Finanz- und Wirtschaftskrise die Klimaschutzinvestitionen in der Branche eher verzögert. Einen positiven Effekt sehen 33 Prozent, während 24 Prozent keinen Zusammenhang zwischen Wirtschaftskrise und Klimaschutz erkennen.
Maßgeblichen Einfluss auf die Klimaschutzinvestitionen haben Ölpreis und Umweltschutzauflagen. So investierten 93 Prozent der befragten Unternehmen in einen modernen Fuhrpark, 82 Prozent setzten bei der Optimierung ihrer Routenplanung an. Fahrtrainings gab es bislang bei 63 Prozent der Betriebe. Demgegenüber hat nur jedes zweite Logistikunternehmen aus Klimaschutzgründen einen Teil der Transporte vom Lkw auf die Schiene und andere alternative Verkehrsmittel verlagert.
Während kleinere Transport- und Logistikunternehmen bei den technischen Klimaschutzinvestitionen in Fuhrpark und Software zur Routenplanung annähernd gleichauf mit ihren größeren Wettbewerbern liegen, zeigen sich darüber hinaus Defizite: Nur 46 Prozent haben ihre Fahrer geschult, 42 Prozent verlagern Transporte auf andere Verkehrsträger.
"Gerade die kleineren Transportunternehmen sollten sich jetzt intensiv mit ihrer Klimabilanz und klimafreundlichen Dienstleistungen befassen. Sind die CO2-Emissionen erst einmal erfasst und dokumentiert, ist es nur noch ein vergleichsweise kleiner Schritt zum grünen Produkt. So vorbereitet gehen Spediteure gestärkt aus der Krise hervor und machen sich als Auftragnehmer für Logistikkonzerne attraktiv, die ihre Emissionsbilanz gegenüber Kunden ausweisen müssen", erläutert Michael Werner, Partner bei PwC und Leiter des Sustainability Service.

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 Unternehmen unterschätzen Gesundheitsrisiko

Hamburg 29. April 2009 - Angesichts der sich ausbreitenden Schweinegrippe ist der bisherige Umgang mit den Ansteckungsrisiken in der betrieblichen Gesundheitsprävention alarmierend.
"Wer krank ist, bleibt zu hause" gehört zu den sieben Hygieneregeln, die vom Robert Koch Institut zur Eindämmung der Ansteckungsgefahr durch Viren ausdrücklich angemahnt wird. Die Realität: In jedem zweiten Unternehmen in Deutschland kehren Arbeitnehmer an ihren Arbeitsplatz zurück, ohne ihre Erkrankung auskuriert zu haben. In jedem dritten Betrieb ist dieses Verhalten sogar gängige Praxis. Das ist das Ergebnis der Studie "Betriebliche Gesundheitsvorsorge" des IMWF Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung in Hamburg und handelsblatt.com. 203 Fach- und Führungskräfte verschiedener Branchen haben an der Befragung teilgenommen.
Besonders nachlässig präsentiert sich die Präventionspraxis bisher in klein- und mittelständischen Unternehmen. In Betrieben mit 100 bis 1.000 Mitarbeitern lag die Quote der Kollegen, die häufig krank zur Arbeit erschienen, bei 55 Prozent. In Konzernen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern bei 27 Prozent.
Hauptgrund für diesen nachlässigen Umgang mit Ansteckungsrisiken ist mangelnde Aufklärung. Denn die positive Wirkung betrieblicher Gesundheitsprävention ist in den Unternehmen grundsätzlich unbestritten. 70 Prozent der Fach und Führungskräfte gehen davon aus, dass sich die Krankheitsfälle unter den Mitarbeitern durch Vorsorgemaßnahmen der Unternehmen reduzieren lassen. Dazu gehört beispielsweise auch eine fundierte Informationspolitik, unter welchen Voraussetzungen Mitarbeiter nach einer Erkrankung an den Arbeitsplatz zurückkehren dürfen. Das Robert Koch Institut gibt unter der Internetadresse www.wir-gegen-viren.de praktische Tipps und Verhaltensregeln zur Eindämmung der Ansteckungsrisiken durch Viren

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 Plus 2,4 Prozent - Tarifverdienste im Januar 2009

Wiesbaden, 29. April 2009 - Die tariflichen Monatsverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland erhöhten sich zwischen Januar 2008 und Januar 2009 um durchschnittlich 2,4 Prozent. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Der Anstieg der tariflichen Stundenverdienste fiel mit 2,2 Prozent etwas geringer aus, da einige Tarifabschlüsse auch eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit vorsahen.
Von den Tarifsteigerungen profitierten nicht alle Beschäftigten gleichermaßen. Überdurchschnittlich stiegen die tariflichen Monatsverdienste (3,1 Prozent) beispielsweise in der Energie-, Wasserversorgung und der Entsorgungswirtschaft sowie im Handel.
Die Zuwächse im Bereich Verkehr und Lagerei (2,4 Prozent) und im Verarbeitenden Gewerbe (2,3 Prozent) bewegten sich im Rahmen des Gesamtdurchschnittes.
Unterdurchschnittlich stiegen die tariflichen Monatsverdienste im Gastgewerbe (1,7 Prozent) und im Bereich Information und Kommunikation (+ 0,8 Prozent), zu dem unter anderem das Verlagswesen, Rundfunkveranstalter und Telekommunikation zählen.

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 Gegenseitiges Misstrauen

Hamburg, 28. April 2009 - Mit der Wirtschaftskrise verflüchtigt sich auch die viel gepriesene Führungskultur in deutschen Unternehmen - so das Ergebnis einer Umfrage des Wirtschaftsmagazins 'Capital'. Konkret spüren 68 Prozent der Befragten, dass Vorgesetzte mit Verweis auf die wirtschaftliche Lage, die Konkurrenz und anstehende Umstrukturierungen im Betrieb verstärkt Druck ausüben.
Deshalb haben bereits 40 Prozent der Mitarbeiter Angst, Fehler zu machen. Jeder Zweite glaubt sogar, eine Entlassung sowieso nicht beeinflussen zu können. Dies führt zu einem enormen Vertrauensverlust. So trauen 45 Prozent ihrem Vorgesetzten nicht mehr über den Weg. Annähernd jeder Dritte vermutet, sein Chef misstraue ihm ebenso.
Die Mehrheit der Beschäftigten ist laut capital.de deshalb auch deutlich weniger loyal, leistungsbereit und engagiert. "Die Vertrauensbasis zwischen Chef und Team ist dahin", stellt Marcus Schmitz von der Kölner IGS Organisationsberatung fest. Schmitz, der die Studie konzipiert und ausgewertet hat, beruft sich auf die Antworten von 498 Managern und Fachkräften, die online zur aktuellen Führungspraxis Auskunft gaben. Managementberater und Bestseller-Autor Reinhard Sprenger hat für dieses frustrierende Bild des Arbeitsalltags eine Erklärung: "Viele Mitarbeiter empfinden ihren Vorgesetzten als Agenten des Kapitals. Sie projizieren alle beruflichen Ängste auf ihn und unterstellen ihm eine Gestaltungs- und Entscheidungsmacht, die der faktisch oftmals nicht hat."

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 DIN-Akademie

Hamburg, 27. April 2009 - Unter dem Dachbegriff DIN-Akademie bündelt das Deutschen Institut für Normung den Bereich Fortbildung und den fachliche Austausch innerhalb der DIN-Gruppe. Die DIN-Akademie soll die interessantesten Themen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Technik aufgreifen und zu einem DIN-typischen Akademie-Programm zusammenstellen. Programmschwerpunkte 2009 sind - neben dem Kernthema Normung - zum Beispiel Seminare zur Energieeinsparung, zur CE-Kennzeichung oder zur neuen Maschinenrichtlinie. Organisator für die Weiterbildungsprogramme ist der Beuth Verlag. Aktuelle Informationen sind zu finden unter DIN-Akademie .

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 Tag der Logistik

Bremen, 14. April 2009 - Am Donnerstag dieser Woche ist in ganz Deutschland wieder der Tag der Logistik - diesmal mit 292 Veranstaltungen von Nord bis Süd und von West bis Ost. Wer am 16. April einen Blick hinter die Kulissen tun will, kann sich auf der Website www.tag-der-logistik.de tagesaktuell über die Angebote informieren und sich anmelden.
Es sind längst nicht nur die großen Logistikstandorte wie Hamburg,Bremen, das Ruhrgebiet und der Frankfurter Raum, die den Tag der Logistik nutzen. Angebote gibt es von Trier bis Königs Wusterhausen und von Kiel bis Bad Krozingen. Im Mittelpunkt vieler Veranstaltungen stehen die Berufsbilder der Logistik, Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge, die auf eine Tätigkeit in der Logistik vorbereiten. So beteiligen sich auch viele Hochschulen an diesem deutschlandweiten Aktionstag.
Initiatorin des Tages der Logistik ist die gemeinnützige Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V., die von zahlreichen Verbänden und Organisationen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen unterstützt wird. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei.

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 SCM-Studie: Kurzfristige Lageroptimierung ist Top-Priorität

Berlin, 2. April 2009 - Zwei von drei Supply Chain Managern sehen ihre Arbeit zurzeit am stärksten durch die Wirtschaftskrise beeinflusst. Dies hat eine internationale Studie des Beratungsunternehmens Capgemini Consulting zur aktuellen Situation im Supply Chain Management (SCM) ergeben. Befragt wurden 300 Unternehmen.
"Die Gesamtzahl der für 2009 geplanten SCM-Projekte ist durch die Krise zwar nicht reduziert worden" erklärt Dr. Martin Raab, Leiter SCM bei Capgemini Consulting, "doch sind Veränderungen in der Zielsetzung erkennbar."
So konzentrieren sich die Verantwortlichen seit Beginn der Krise wieder stärker auf Projekte, die schnelle Einsparungen oder Vertragsverbesserungen mit sich bringen. Die Top-10 der aktuellen SCM-Projekte werden durch Maßnahmen zur Optimierung desLagerbestands (48 Prozent) angeführt, dicht gefolgt von strategischen SCM-Projekten (45 Prozent) und von Projekten zur Verbesserung der Langzeitprognose und -planung (44 Prozent).

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 Geschäftsmodell für Schüttgüter

Leverkusen/ Bruchköbel 30. März 2009 - Beim Handling von Granulaten und pulverförmigen Stoffen entlang der Supply Chain arbeiten Ebbecke Verfahrenstechnik und Chemion Logistik GmbH künftig zusammen. Davon profiteren sollen vor allem Kunden aus der Chemie- und Pharma-Industrie.
Die Kombination der Expertise Chemions in der Gefahrgut-Logistik mit unserem Know-how in der Aufbereitung von Schüttgütern bietet Unternehmen für ihre staubförmigen und rieselfähigen Produkte einen umfassenden Service aus einer Hand", erläutert Axel Ebbecke, geschäftsführender Gesellschafter der Ebbecke Verfahrenstechnik GmbH&Co. KG. "Gemeinsam können wir die komplette Supply Chain abdecken und Unternehmen der Chemie- und chemienahen sowie der Pharmaindustrie einen professionellen Umgang mit ihrer Ware von A bis Z gewährleisten." Mit dieser Zielsetzung haben sich die Unternehmen Ebbecke und Chemion zusammengefunden und ein Geschäftsmodell entwickelt, das den Anforderungen hinsichtlich der Faktoren effizienter Transport, sichere Lagerung und professionelle Aufbereitung von Schüttgütern Rechnung trägt.
Der Trend der letzten Jahre zeigt deutlich: In Deutschland produzierende Unternehmen kaufen verstärkt international Rohstoffe und Fertigwaren ein, um regionale Märkte mit ihren Produkten versorgen zu können. Gleichzeitig sind die Anforderungen an die Hersteller von rieselfähigen und staubförmigen Produkten aufgrund der immer individuelleren Kundenwünsche stetig gestiegen. Services, wie Ab- oder Umfüllung, Mischen, Sieben oder Trocknen der Produkte und auch Qualitätskontrollen sind häufig gefordert. Diese Leistungen können jedoch am besten in der Nähe des Zielmarktes vorgenommen werden, so dass fachgerechte Transporte, Umschlags- und Lagerleistungen von Granulaten und Pulvern an leistungsfähigen Logistikstandorten konzentriert und Prozesse konsolidiert werden können. Dieses prozessbezogene Clustering stellt für die Produzenten einen großen Wertvorteil dar. Genau hier setzt aus Sicht von Ralf Thiesen, Leiter Marketing Vertrieb bei Chemion Logistik GmbH, die Zusammenarbeit der beiden Partner an. "Das kombinierte Angebot von Logistikleistungen und verschiedenen Services aus dem Bereich Aufarbeitung von Schüttgütern reduziert den Koordinations- und damit Zeitaufwand des Kunden. Gleichzeitig kann er von kostengünstigen Pool-Lösungen bei Transporten, Lagerungen und Verarbeitungsleistungen profitieren und auch flexibler auf die Wünsche seiner Kunden eingehen."

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 EASA präsentierte sich auf ADR/RID Tagung

Hamburg, 27. März 2009 (gebe) - Bei der Gemeinsamen Tagung ADR/RID in Genf am 24. und 25. März 2009 präsentierten die Spitzen der Verbände aus Spanien, Frankreich und der Schweiz den neuen europäischen Verband European Association of dangerous goods Safety Adviser (EASA).
Das Echo unter den Delegierten war sehr positiv, und es gab Interesse an der Aufnahme der EASA als Nicht-Regierungsorganisation mit Beobachterstatus. Voraussetzung dafür ist unter anderem ein offizieller Antrag. So kann frühestens an der Herbstsitzung der Gemeinsamen Tagung über die definitive Aufnahme der EASA als Beobachter dieser für die Rechtsweiterentwicklung im Bereich der Beförderung gefährlicher Güter sehr wichtigen Tagung entschieden werden. Der Präsident des Verbandes, Jesus Pellejero, Huntsman, Spanien, zeigte sich zufrieden mit diesem Resultat. Er verlieh der Hoffnung Ausdruck, dass sich nun noch einige weitere nationale Verbände um eine Mitgliedschaft bei der EASA bemühen werden. In Deutschland wird der Gefahrgutverein Deutschlands (GGVD) auf seiner Mitgliederversammlung im April über einen Beitritt beraten.

EASA - Europäische Stimme für Gefahrgutbeauftragte

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 4. Quartal 2008: Exportrückgang um sechs Prozent

Wiesbaden, 24. März 2009 - Im vierten Quartal 2008 sind im Vergleich zum Vorjahresquartal die deutschen Ausfuhren um sechs Prozent auf insgesamt 233,8 Milliarden Euro zurückgegangen. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit.
Preisbereinigt sanken die Ausfuhren im gleichen Zeitraum um 7,8 Prozent. Für das Gesamtjahr 2008 ergab sich ein Anstieg der Exporte gegenüber dem Jahr 2007 um 3,1 Prozent auf insgesamt 994,9 Milliarden Euro. Preisbereinigt erhöhten sich die Ausfuhren 2008 um 1,9 Prozent.
Die Ausfuhren in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) nahmen in den Monaten Oktober bis Dezember 2008 gegenüber der Vergleichsperiode 2007 um 9,1 Prozent auf 145,3 Milliarden Euro ab. Dabei sanken die Ausfuhren in EU-Staaten außerhalb der Eurozone mit - 11,5 Prozent (auf 47,8 Milliarden Euro) prozentual stärker als Ausfuhren in Länder innerhalb der Eurozone mit - 7,8 Prozent (auf 97,5 Milliarden Euro).
Der wichtigste Handelspartner außerhalb der EU sind die Vereinigten Staaten. Im vierten Quartal gingen die Exporte dorthin im Vergleich zum Vorjahresquartal um 8,5 Prozent auf 17,0 Milliarden Euro zurück. Demgegenüber stiegen im gleichen Zeitraum die Exporte nach China, dem zweitgrößten Handelspartner aus den Drittstaaten, um 8,7 Prozent auf 8,7 Milliarden Euro. Bis auf Indien konnten im gleichen Zeitraum die Exporte auch in alle weiteren aufstrebenden Industrienationen, die sogenannten "BRIC-Staaten" (Brasilien, Russland, Indien, China), gesteigert werden.

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 transport logistic 2009: Ausstellerzahl wächst trotz Krise

München, 18. März 2009 - Die transport logistic 2009 hat bereits die Gesamtzahl der Aussteller der vergangenen Veranstaltung 2007 übertroffen.
Die Messe München erwartet in diesem Jahr vom 12. bis 15. Mai über 1.600 Unternehmen aus mehr als 55 Ländern.
"Dieses Ergebnis sollte der Branche Mut machen. Es ist ein positives Signal, dass trotz konjunkturellen Abschwungs Unternehmen Flagge zeigen und ihre Geschäftstätigkeit auf der weltweit größten Messe für Transport und Logistik ankurbeln wollen", sagt Eugen Egetenmeir, Mitglied der Geschäftsführung der Messe München.
Die 12. internationale Fachmesse für Logistik, Telematik und Verkehr findet vom 12. bis 15. Mai 2009 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt.

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 Seeschifffahrt wächst 2008 nur noch schwach

Wiesbaden, 19. März 2009 - Im Jahr 2008 konnte die Seeschifffahrt die hohe Wachstumsrate des Vorjahres nicht wieder erreichen. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) erhöhte sich im Jahr2008 der Seegüterumschlag in deutschen Häfen gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent. 2007 hatte die Zunahme noch 4,1 Prozent betragen. Absolut stellen die insgesamt umgeschlagenen 320,6 Millionen Tonnen Güter aber ein neues Rekordergebnis dar.
Die differenzierte Betrachtung nach Güterarten zeigt Zuwächse in fast allen Abteilungen. Bei den meisten Güterarten bewegten sich die Wachstumsraten zwischen plus zwei und plus vier Prozent. Rückgänge wurden hingegen bei Mineralölerzeugnissen (minus 1,5 Prozent) beziehungsweise Erzen und Metallabfällen (minus 2,0 Prozent) festgestellt.
Auch der Kombinierte Verkehr konnte die zweistelligen Wachstumsraten der letzten Jahre nicht mehr erreichen. Mit circa 15,7 Millionen TEU (=Twenty-foot Equivalent Unit) wurde bei Containern ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 2,6 Prozent erzielt. Im Vorjahr lag der Zuwachs noch bei 10,6 Prozent. Ähnlich wie für den Seegüterumschlag insgesamt musste auch der Containerverkehr im Dezember einen zweistelligen Rückgang (minus 11,3 Prozent) hinnehmen.
Der Index der Seefrachtraten in der Linienfahrt auf der Basis 2006= 100, lag im Jahr 2008 - berechnet auf Euro-Basis - um 3,9 Prozent unter dem Niveau des Jahres 2007. Dabei sind die Frachtraten in der ausgehenden Linienfahrt (minus 5,7 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr deutlich stärker gesunken als die in der einkommenden Linienfahrt (minus 2,4 Prozent). Während in der ersten Jahreshälfte 2008 im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt noch höhere Frachtraten erzielt wurden, kam es ab Mitte des Jahres 2008 zu einem enormen Ratenverfall. Danach lagen die Frachtraten im Dezember 2008 um 27,9 Prozent niedriger als im Dezember 2007.

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 Verkehrssicherheitsprogramme auf einen Blick

Bonn, 16. März 2009 - Unter der neuen Web-Adresse www.verkehrssicherheitsprogramme.de präsentiert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) ab sofort die zahlreichen Verkehrssicherheitsprogramme, die bundesweit und für jeden zugänglich angeboten werden.
Hier finden sich auch Ansprechpartner für die jeweiligen Programme, Adressen von Anbietern, Downloads und Links zu weiteren interessanten Seiten. Herausgeber sind der DVR, die Deutsche Verkehrswacht (DVW) und das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).
Wird beispielsweise der Begriff Lkw auf der Seite www.verkehrssicherheitsprogramme.de in die Suchmaske eingegeben, erscheint eine Liste mit Programm-Angeboten zu: Darunter finden sich aber auch Aktionen wie Hat's geklickt , ein Programm, das sich an die Gurtmuffel unter den Brummi-Fahrern wendet.
In gedruckter Form und als PDF-Datei zum Download steht eine Begleitbroschüre bereit, die das Online-Angebot als Informationsbasis zum Unfallgeschehen und als kleine "Navigationshilfe" ergänzt und unterstützt. Im Doppel sollen Broschüre und Internetauftritt das "Handbuch für Verkehrssicherheit" ersetzen, das seit über 20 Jahren als verlässliche Informationsquelle und praxisnaher Leitfaden für alle diente, die sich in der Umsetzung von Verkehrssicherheitsarbeit vor Ort engagieren.

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 Lehnkering baut neues Gefahrstofflager

Duisburg, 10. März 2009 - Der Logistikdienstleister Lehnkering hat Verträge für den Bau eines neuen Gefahrstofflagers am Hafen von Rotterdam unterzeichnet.
Das Gefahrstofflager entsteht auf einer Fläche von 6.000 Quadratmetern verkehrsgünstig im Rotterdamer Hafen. Mit Hochregaltechnik ausgestattet, wird es Stellplätze für über 12.000 Paletten bieten. Die Inbetriebnahme ist für das dritte Quartal 2009 vorgesehen. Darüber hinaus hält Lehnkering eine Option auf eine angrenzende Fläche für weitere 6.000 Palettenstellplätze.
Das neue Lager des Duisburger Logistikunternehmens soll für fast alle Gefahrstoffe sowie Wasser gefährdende Stoffe ausgelegt sein.
Rotterdam ist einer der wichtigsten Umschlagplätze für chemische Güter. Der neue Standort wird insbesondere internationalen Kunden als Importlager, als Distributions- oder als Industrielagerstandort dienen. An das europäische Fernstraßennetz ist das Lager über die Autobahnen A4 und A15 angebunden. Der neue Standort verfügt zudem über Gleis- und Wasseranschluss.

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 Gütertransport in der Binnenschifffahrt rückläufig

Wiesbaden, 4. März 2009 - Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) konnte die Binnenschifffahrt in Deutschland im Jahr 2008 ihr Rekordergebnis von 2007 nicht wieder erreichen.
Die Beförderungsmenge verringerte sich gegenüber 2007 um 1,6 Prozent auf nunmehr 245,0 Millionen Tonnen. Dennoch ist dies die zweithöchste Transportmenge, die seit der Wiedervereinigung Deutschlands in der Binnenschifffahrt transportiert wurde. Die Beförderungsmenge hat damit erstmals im Jahresvergleich seit 2003 abgenommen.
Im Dezember 2008 waren die Rückgänge (zum Teil wegen zugefrorener Wasserstraßen) mit 12,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat überdurchschnittlich hoch, im innerdeutschen Verkehr und dem Versand in das Ausland war der Rückgang mit jeweils rund 17 Prozent noch höher.

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 EASA - Europäische Stimme für Gefahrgutbeauftragte

Hamburg, 3. März 2009 - Die Interessen der Gefahrgutbeauftragten will der neu gegründete European Association of dangerous goods Safety Adviser (EASA) künftig auf europäischer Ebene zur Geltung bringen.
Der Verband geht aus einem Zusammenschluss der nationalen Organisationen Spaniens, Frankreichs, Englands und der Schweiz hervor. Über den Antrag des Verbandes, als Nicht-Regierungsorganisation (NGO) zugelassen zu werden, soll noch in diesem Monat bei der UNO (Gemeinsame Tagung) entschieden werden. Präsident der EASA ist Jesus Pellejero aus Spanien, Vizepräsident ist Ernst Winkler aus der Schweiz.
Künftig soll der Verband aus allen nationalen Gefahrgutbeauftragten-Organisationen der 44 Mitgliedsunterzeichnerstaaten des ADR bestehen, wünscht sich Ernst Winkler. Ein Mitgliedsantrag aus Deutschland soll bereits vorliegen.
Bislang waren die Gefahrgutbeauftragten auf europäischer Ebene nicht organisiert. Dies wurde auffällig, als ein Antrag des Vereinten Königsreichs auf der Tagungsordung des WP 15 RID Fachausschusses stand, der die Interessen der Gefahrgutbeauftragten direkt betraf. Neben der Arbeit in den Gremien der Rechtsentwicklung will EASA internationale Kongresse für Gefahrgutbeauftragte veranstalten.

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 Alles zu durchleuchten ist der falsche Weg

Bangkok, 3. März 2009 - Giovanni Bisigni, Präsident und Geschäftsfüher der International Air Transport Association (IATA), erteilt dem von der USA geplanten Frachtscreening ab 2010 eine Absage.
In seiner Grußbotschaft an die 700 Industrie-Experten des IATA-World Cargo Symposium in Bangkok (2. - 5. März) wies er darauf hin, dass dafür die Technologie nicht optimal und zudem die Definitionen, Anforderungen und der Vollzug von Land zu Land verschieden sei. "Wir brauchen einen global koordinierten Lösungsansatz, der die gesamte Lieferkette mit einbezieht", sagte Bisigni.
Die IATA fordert die Industrie dazu auf, alles zu tun, um die USA davon zu überzeugen, dass ein 100-prozentigs Frachtscreening der falsche Weg ist. Zur gegenwärtigen Krise des Frachtmarktes meinte Bisigni, dass der Tiefpunkt noch nicht erreicht sei.

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 Umfrage: Chemie-Unternehmen pessimistisch

Frankfurt am Main, 19. Februar 2009 - Chemieunternehmen beurteilen ihre wirtschaftliche Lage als schwierig. Dies ist das Ergebnis einer Mitgliederbefragung des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI).
Die Chemieunternehmen haben im November und Dezember des vergangenen Jahres die Produktion deutlich gedrosselt. Im Januar lag die Produktion weiterhin auf niedrigem Niveau.
Die Mehrzahl der Unternehmen berichtet von Umsatzrückgängen im Januar 2009 im Vergleich zum Jahresende 2008. Dies liegt zum Teil auch an Preisrückgängen, da die Rohstoffpreise deutlich gefallen sind. Sowohl das In- wie auch das Auslandsgeschäft sind gleichermaßen betroffen. Unternehmen, die in einer wenig konjunktursensiblen Sparte wie zum Beispiel Pharma tätig sind, erleiden keine oder nur geringe Umsatzeinbußen.
Aussichten
Die Mehrzahl der befragten Unternehmen ist bei der Beurteilung der weiteren Geschäftsentwicklung im Jahr 2009 pessimistisch: Für die Sparten Anorganische Grundchemikalien, Petrochemie, Polymere und Fein- und Spezialchemikalien wird eine Stagnation oder gar noch ein weiterer Rückgang erwartet. Optimistischer ist die Branche für die konsumnahen Sparten wie Pharmazeutika oder Wasch- und Körperpflegemittel. Hier erwarten die Unternehmen eine leichte Belebung im weiteren Jahresverlauf.
Finanzierung
Die Finanzierungsbedingungen haben sich in den letzten Monaten insgesamt verschlechtert. Gerade große Unternehmen sind hiervon betroffen. Mittelständische Unternehmen berichten dagegen teilweise von einer Verbesserung der Kreditvergabe.
Beschäftigung
Die Unternehmen planen in der Krise die Kurzarbeit auszubauen. Darüber hinaus werden flexible Arbeitszeitinstrumente in Anspruch genommen. Vor dem Hintergrund der schwierigen Situation sei aber auch eine Reduzierung der Stammbelegschaft nicht mehr auszuschließen.
Konjunkturpakete I und II
Die Mehrzahl der befragten Chemieunternehmen sieht durch die Konjunkturpakete noch keine unmittelbaren Auswirkungen auf die Branche. Ausnahme: Unternehmen mit Nähe zum Bau- oder Automobilsektor.

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 Verbot für dichlormethanhaltige Abbeizmittel

Hamburg, 18. Februar 2009 - Das EU-Parlament in Brüssel hat Ende Januar ein europaweites Verbot für Abbeizmittel mit Dichlormethan (DCM) beschlossen. Seit die Bau-Chemikalie genutzt wurde, sind bereits 30 Menschen gestorben. Das teilte die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) mit. Da Zwischenfälle mit DCM weder national noch europaweit systematisch erhoben worden sind, sind die "vorliegenden Daten wohl nur als "Spitze eines Eibergs" zu betrachten", wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bekannt gibt. Dichlormethan hat eine stark narkotisierende Wirkung und wurde noch Anfang des 20. Jahrhunderts als Betäubungsmittel in der Medizin eingesetzt.
Über drei Viertel der Abbeizarbeiten in Deutschland, vor allem beim Entschichten von Fassaden, werden mit Produkten ausgeführt, die 75 Prozent DCM enthalten. Trotz eindringlicher Warnungen der BG BAU werden der vorgeschriebene Vollschutzanzug, der von der Umluft unabhängige Atemschutz und die Handschuhe aus Fluorkautschuk, die einen bis zu 150 Minuten währenden Schutz bieten, kaum eingesetzt. Grund sind hohe Kosten von mindestens 1.200 Euro pro Ausrüstung. Da die Überwachungs- und Kontrollbehörden kaum in der Lage waren, die Einhaltung der erforderlichen Schutzmaßnahmen zu überprüfen, seien "nachhaltige legislative Beschränkungsmaßnahmen zum Schutz von Arbeitnehmern und selbstverständlich auch von Verbrauchern" gerechtfertigt, begründet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das Verbot.
Als Abbeitzer gibt es inzwischen eine Reihe von dichlormethanfreien Substituten. Das Gefahrstoff-Informationssystem der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft bietet dazu eine kostenlose Kurzanleitung "Entschichten ohne Dichlormethan" zum Download an.

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 Förderungsfrist läuft ab

München, 13. Februar 2009 - Mehr als 600 Millionen Euro Förderung stellt der Staat aktuell für die Güterkraftverkehrsbranche zur Verfügung. Unternehmen, die noch in diesem Jahr von der Förderung profitieren wollen, müssen ihren Förderantrag bis zum 15. Mai 2009 einreichen.
Im Jahr 2009 legt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung erstmals ein Förderprogramm für Unternehmen im Güterkraftverkehr auf. Für eine breite Palette zukunftsorientierter Maßnahmen werden staatliche Zuschüsse gewährt. Enthalten sind auch die Bereiche Förderung der Aus- und Weiterbildung, Beschäftigung, Qualifizierung, Umwelt und Sicherheit. Das Programm umfasst rund 600 Millionen Euro. Davon soll ein großer Teil für Maßnahmen der Aus- und Weiterbildung sowie für Qualifizierung verwendet werden.
Der Antrag auf einen staatlichen Zuschuss muss bei dem Bundesamt für Güterverkehr (BAG) gestellt werden und dort spätestens am 15.05.2009 vorliegen. Gehen Anträge nach diesem Stichtag ein, ist die Beanspruchung von Fördergeldern erst ab 2010 möglich. Die Förderung in Anspruch nehmen können alle Unternehmen, die Güterkraftverkehr betrieben, Eigentümer oder Halter von in der Bundesrepublik Deutschland zugelassenen schweren Nutzfahrzeugen (12t) sind und gesetzlich verpflichtet sind, für ihre Fahrzeuge innerhalb Deutschlands Maut zu bezahlen. Im Rahmen des aktuellen Programms werden drei Förderpakete bereitgestellt:
  • Im ersten Paket für die Anschaffung emissionsarmer, schwerer Nutzfahrzeuge sind bis zu 100 Millionen Euro pro Jahr vorgesehen.
  • Das zweite Förderpaket umfasst ca. 90 Millionen Euro pro Jahr für den Bereich Aus- und Weiterbildung.
  • Die Förderung in den Bereichen Umwelt und Sicherheit wird mit bis zu 450 Millionen Euro pro Jahr im dritten Paket gefördert.
Die TÜV SÜD Akademie bietet umfassende Beratung zu den einzelnen Förderpaketen, Unterstützung in der Antragsstellung und ein breites Spektrum fachbezogener Lehrgänge für Aus- und Weiterbildung, Qualifizierung, Umwelt und Sicherheit, die in den Bereich der staatlich bezuschussten Förderpakete fallen.

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 Luftfracht 2008: Rückgang im November und Dezember

Wiesbaden, 12. Februar 2009 - Die auf deutschen Flughäfen umgeschlagene Luftfracht hat im Jahr 2008 im Vergleich zu 2007 zugenommen.
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhöhte sich dabei die Auslademenge der Luftfracht mit 6,9 Prozent auf 1,76 Millionen Tonnen stärker als die Einlademenge, die um 3,8 Prozent auf 1,79 Millionen Tonnen stieg. Im Verlauf war das Jahr 2008 bei der Luftfracht insgesamt von zwei unterschiedlichen Entwicklungen geprägt: Von Januar bis Oktober waren durchweg Zunahmen zu beobachten (plus 7,3 Prozent), der Zeitraum November bis Dezember wies dagegen einen Rückgang (minus 7,8 Prozent)auf.

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 Fraport AG: Sondereffekte verstärken Konjunkturschwäche

Frankfurt am Main, 11. Februar 2009 - Eine Reihe von Sondereffekten hat die Verkehrsergebnisse am Frankfurter Flughafen im Januar - neben den konjunkturbedingten Nachfragerückgängen beim Cargo- und Passagieraufkommen - zusätzlich negativ beeinflusst. Dazu gehörten die Warnstreiks beim Kabinenpersonal der Deutschen Lufthansa, ein im Vergleich zu den Vorjahren strenges Winterwetter und eine Panne bei der Übermittlung von Wetterdaten.
Insgesamt mussten so im Berichtsmonat mehrere hundert Flüge in Frankfurt außerplanmäßig gestrichen werden. Hinzu kamen rückläufige Buchungszahlen und Frachtmengen durch verlängerte Werksferien in der Automobilbranche. Gut 3,5 Millionen Fluggäste bedeuten ein Minus von 10,4 Prozent gegenüber dem Januar des Vorjahres, das Cargovolumen ging um 23,5 Prozent auf 124.208 Tonnen Fracht und Post zurück.
Die Konzernflughäfen mit Fraport-Mehrheitsbeteiligung entwickelten sich im Berichtsmonat beim Passagieraufkommen weitgehend stabil. Wegen des hohen Verkehrsanteils von Frankfurt an den Konzernzahlen ergaben sich unter dem Strich dennoch im Januar für den Konzern Minuswerte: Bei den Fluggästen um 6,5 Prozent, bei der Cargo-Tonnage um 22,7 Prozent und bei den Flugzeugbewegungen um 5,8 Prozent.

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 Diskriminierende Lkw-Maut in Russland

Frankfurt am Main, 4. Februar 2009 - Zum 1. Februar 2009 hat die Russische Föderation eine Straßenbenutzungsgebühr ausschließlich für Lkw aus der Europäischen Union, der Schweiz und Turkmenistan eingeführt.
Für Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen über 3,5 Tonnen fallen seitdem zeitabhängige Gebühren in Höhe von 10 EUR/Tag bis zu 1.500 EUR/Jahr an. Zu entrichten sind diese Gebühren spätestens einen Tag nach der Einfahrt nach Russland bei einer russischen Bank.
Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. hat Bundesverkehrsminister Tiefensee nachdrücklich auf die von dieser Gebühr ausgehende Diskriminierung deutscher Transportunternehmen hingewiesen und um Unterstützung gebeten. Im Gegensatz zu allen Straßenbenutzungsgebühren und Mauten in der Europäischen Union - natürlich auch im Gegensatz zur deutschen Maut - gilt die russische Gebührenpflicht ausschließlich für Lkw aus der Europäischen Union, der Schweiz und Turkmenistan. Demgegenüber müssen weder in Russland zugelassene Fahrzeuge noch Fahrzeuge aus den russischen Nachbarstaaten diese Gebühr entrichten.
"Es steht zu befürchten, dass die wenigen deutschen Transportunternehmen, die noch im Russlandverkehr tätig sind, durch diese Gebühr und die damit verbundenen bürokratischen Hürden aus dem Markt gedrängt werden sollen", mahnt BGL-Präsident Hermann Grewer. Eine mit anderen EU-Staaten abgestimmte Intervention der Bundesregierung zur sofortigen Aussetzung dieser Gebühr hält der Verband daher für dringend geboten.

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 Nervengift in Flugzeugkabinen

Frankfurt am Main, 3. Februar 2009 - Frachtumsätze und Passagierzahlen im Luftverkehr sind seit Beginn des Jahres rückläufig, gibt der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) bekannt.
"Im Moment sehen wir uns sowohl in der Fracht als auch in der Passage einem Nachfragerückgang im zweistelligen Prozentbereich gegenüber", sagte BDF-Präsident Ralf Teckentrup. Die Luftverkehrsbranche stehe vor einem sehr harten Jahr, auf das die Fluggesellschaften mit der Anpassung ihrer Kapazitäten reagierten und auch Flugzeuge am Boden ließen.

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 Nervengift in Flugzeugkabinen

Köln, 2. Februar 2009 - Bei Untersuchungen der Kabinenluft in Linienmaschinen hat das ARD-Wirtschaftsmagazin "+plusminus" Spuren des als toxisch eingestuften Tricresylphosphats (UN 2574) nachgewiesen.
In Zusammenarbeit mit der Redaktion "Kassensturz" vom Schweizer Fernsehen wurden in den vergangenen Monaten bei Stichproben über 30 Abstriche in Verkehrsflugzeugen namhafter Fluggesellschaften gemacht. 28 Proben weisen zum Teil sehr hohe Anteile von Trikresylphosphat, kurz TCP, auf. Dabei handelt es sich um eine ausschließlich dem Triebwerksöl beigefügte Chemikalie, aus der Gruppe der organischen Phosphate, die als Nervengift bekannt ist.
Die Stichproben wurden durch Toxikologen Professor Christiaan van Netten von der Universität in British Columbia, Kanada ausgewertet.
Da die Kabinenluft in Verkehrsflugzeugen in der Regel nicht gefiltert wird, können bei Störfällen die Verbrennungsrückstände des Öls über die Klimaanlage auch in die Kabinenluft gelangen und dort von Besatzung und Passagieren eingeatmet werden.In diesem Zusammenhang sind seit 1983 weltweit zahlreiche Fälle bekannt geworden, bei denen vermutet werden muss, dass Besatzungsmitglieder und Passagiere in Folge solcher Kabinenluft-Kontamination erkrankt sind. Es wird jedoch eine weitaus höhere Dunkelziffer vermutet, weil zwischen dem Ereignis und den sofort bzw. auch noch nach einigen Wochen auftretenden Symptomen, nicht immer ein direkter Zusammenhang hergestellt werden kann. Fluggesellschaften haben Passagiere nicht immer über solche Vorfälle aufgeklärt. Seit 1999 werden die gesundheitlichen Schädigungen auch als "Aerotoxisches Syndrom" bezeichnet.
Infolge von Störfällen mit Ölrückständen in der Atemluft wird auch die Flugsicherheit gefährdet. "+- plusminus" sind auch in Deutschland Fälle bekannt geworden, bei denen die Piloten in ihrer Handlungsfähigkeit erheblich eingeschränkt waren oder sogar ganz ausfielen. Besonders Berufspiloten und Flugbegleiter sind nach Recherchen von "+- plusminus" einer erhöhten Gefährdung ausgesetzt. Sie sind angehalten solche Vorfälle unverzüglich anzuzeigen. Doch trotz der gesetzlichen Verpflichtung, solche "Kontaminations-Ereignisse der Kabinenluft" der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung zu melden, gehen dort noch längst nicht alle Meldungen ein.
Während Probleme mit kontaminierter Kabinenluft im englischsprachigen Raum bereits seit über 10 Jahren bekannt sind, ist das Phänomen hierzulande eher unbeachtet geblieben.
Inzwischen sind aber auch in Deutschland erste Klagen von Flugpersonal vor den Arbeitsgerichten anhängig. Die Betroffenen bemängeln, sie seien in Folge der Belastung von verunreinigter Kabinenluft flugdienstuntauglich geworden und es gäbe bislang keine ausreichenden Gefährdungsanalysen seitens der Arbeitgeber. Auch gibt es bisher keinerlei Sensoren an Bord, die in einem solchen Fall Besatzung und Passagiere warnen.
"+- plusminus"
Sendung am 03.02.2009, 21:50, ARD

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 CDI Zertifkat für Lexzau,Scharbau

Bremen, 29. Januar 2009 - Der inhabergeführte Logistikdienstleister Lexzau, Scharbau GmbH & Co. KG wurde durch das Chemical Distribution Institute (CDI) zertifiziert.
Die Zertifizierung durch das CDI ist ein wichtiger Meilenstein im Qualitätsmanagement des Bremer Logistikunternehmens. „Im Gegensatz zu anderen Institutionen ist die CDI weltweit tätig und wird auch von amerikanischen Unternehmen anerkannt“, erläutert Oliver Oestreich, Mitglied der Geschäftsleitung.
Die Lexzau, Scharbau GmbH & Co. KG in Bremen hat sich in den Bereichen Tankcontainer, CFS (Container Freight Station) und Forwarding bewerten lassen und in allen Kategorien gute Ergebnisse erreicht. Für die nächsten Jahre ist ein CDI-Audit für die Auslandshäuser der Anker Leschaco Group vorgesehen.
CDI erstellt Assessments für die folgenden Bereiche: CFS (Container Freight Station), Tankcontainer, Forwarder, Ship Agent, Shipping Company und Container Terminal. Die Assessments basieren auf Fragebögen, die mehrere 100 Fragen umfassen. Von Bedeutung dabei sind Qualitäts-, Umwelt-, Arbeitsschutz und Gesundheitsaspekte. CDI-Mitglieder haben Zugriff auf die in einer Datenbank gespeicherten Ergebnisse und können die erzielten Resultate für sich auswerten.

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 Zahl der Verkehrstoten auf historischem Tiefstand

Wiesbaden, 22. Januar 2009 - Im November 2008 starben 288 Menschen auf deutschen Straßen. Das waren 42 Personen oder 13 Prozent weniger als im November 2007.
So wenige Verkehrstote wurden noch nie in einem November seit Einführung der Statistik im Jahre 1953 gezählt. Dies geht aus den vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor. Auch die Zahl der Verletzten ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,9 Prozent auf 31 000 Personen gesunken.

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 Kreimeyer übernimmt Vorsitz

Frankfurt, 20. Januar 2009 - Dr. Andreas Kreimeyer, Vorstandsmitglied der BASF SE, Ludwigshafen, ist neuer Vorsitzender des Fonds der Chemischen Industrie und des Ausschusses Forschung, Wissenschaft und Bildung im Verband der Chemischen Industrie (VCI). Kreimeyer übernimmt die Ämter von Dr. Alfred Oberholz, der vor kurzem in den Ruhestand getreten ist. Der Fonds der Chemischen Industrie ist das Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie e.V. für die Grundlagenforschung, den wissenschaftlichen Nachwuchs und den Chemieunterricht an den Schulen.
Kreimeyer wurde 1955 in Hannover geboren. Er studierte Biologie an den Universitäten Hannover und Hamburg. Nach der Promotion trat er 1986 in das Hauptlaboratorium der BASF ein. Ab 1993 leitete er den Stab des Vorstandsvorsitzenden. Anschließend war er drei Jahre in Singapur für den Länderbereich Südostasien/Australien tätig. Nach seiner Rückkehr hatte Kreimeyer von 1998 bis 2000 die Leitung des Unternehmensbereichs Düngemittel inne. Danach übernahm er die Leitung des Unternehmensbereichs Dispersion und 2001 die Leitung des Unternehmensbereichs Veredlungspolymere. 2002 wurde Kreimeyer in den Vorstand der BASF berufen.

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 Führerscheinprüfung am PC

Köln, 15. Januar 2009 - Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland haben 2009 die theoretische Prüfung am PC eingeführt. In 94 TüV Rheinland-Prüfstellen gehören die herkömmlichen Prüfungsbögen zum Altpapier. Das neue Verfahren gilt für alle Klassen - gleich, ob Motorrad, Pkw, Lkw oder Bus - und wird in zwölf Sprachen angeboten. Besteht der Kandidat nach der theoretischen auch die praktische Prüfung, erhält er eine gültige EU-Fahrerlaubnis.
Wer seine theoretischen Kenntnisse testen m&oouml;chte: Auf der Internetseite des TüV Rheinland kann eine Musterprüfung absolviert werden.

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 Fraport AG: Rückgang bei Passagieren und Fracht

Frankfurt, 15. Januar 2009 - Im Gesamtjahr 2008 verzeichnete der Frankfurter Flughafen mit knapp 53,5 Millionen Passagieren ein Minus von 1,3 Prozent. Das Cargoaufkommen, also Luftfracht und Post, nahm im abgelaufenen Jahr um 2,7 Prozent auf etwa 2,1 Millio­nen Tonnen ab, die Flugbewegungen um 1,4 Prozent auf annähernd 486.000. Allein die Höchststartgewichte nahmen um 0,5 Prozent zu auf 28,4 Millionen Tonnen.
Im Monat Dezember zeigte sich besonders in Frankfurt die Auswirkung der konjunkturellen Abschwächung: Mit knapp 3,8 Millionen Fluggästen wurden hier 5,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat begrüßt und mit rund 142.500 Tonnen Fracht und Post sogar ein Viertel weniger als vor einem Jahr abgefer­tigt.

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  49 CFR: Yes We Can! - Gefahrgutversand in die USA

Hamburg, Januar 2009 (gebe) - Die Besonderheiten und Fallstricke bei Gefahrguttransporten in und durch die USA vermittelt ein zweitägiges Seminar des Storck Verlags am 25./26. März in Hamburg.Denn wer als Verantwortlicher gegen die amerikanische Gefahrgut-Vorschrift verstößt, dem drohen drakonische Strafen.
Als Referent konnte der Storck Verlag den Gefahrgutspezialist Michael Daum aus den Vereinigten Staaten gewinnen, der eigens für diese Veranstaltung nach Hamburg kommt. Zusammen mit dem Co-Referent Heinz Stelljes bringt er nicht nur das Wissen der Teilnehmer auf den neuesten Stand, sondern trainiert in einem Intensiv-Workshop gleich die praktische Anwendung der Gefahrgutvorschriften. Damit die Referenten hier auch auf die inidviduellen Bedürfnisse und Wünsche eingehen können, ist die Teilnehmeranzahl des Seminars begrenzt.
Michael Daum ist Hazardous Materials Manager der Firma Senator-International in Edison (NJ). Ein Deutscher, der seit Jahren in den USA arbeitet. Heinz Stelljes ist als Head of Dangerous Goods and Quality Department bei der Lexzau, Scharbau GmbH & Co KG in Bremen mit der Problematik aus Sicht der deutschen Versender bestens vertraut. Für beide Referenten ist Routine, was für deutsche Anwender oft als Buch mit sieben Siegeln erscheint.
Zielgruppe des Seminars sind Hersteller, die gefährliche Güter in die USA versenden sowie Transporteure, Speditionen, Reedereien, Luftfrachtgesellschaften.
Datum: 25./26. März in Hamburg. Die Teilnahmegebühr beträgt 970,- Euro zuzüglich MwSt. Jeder Teilnehmer erhält ein Exemplar des 49 CFR. Seminarsprache ist deutsch. Veranstaltungsort ist das Hotel "Crowne Plaza" in Hamburg.
Programm und weitere Informationen:
Storck Verlag
Striepenweg 31
21147 Hamburg
Tel.: 040/797 13-134, Fax: 040/797 13-101 E-Mail: redaktion@storck-verlag.de

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 2008 ist der Güterverkehr angestiegen

Wiesbaden, 18. Dezember 2008 (ots) - Das Transportaufkommen aller Verkehrszweige - gemessen in Tonnen - ist im Jahr 2008 voraussichtlich um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Zu diesem Wachstum trugen alle Verkehrszweige außer der Binnenschifffahrt bei.Zu diesen Ergebnissen kommt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf der Grundlage der bisher vorliegenden Monatseckzahlen für das Jahr 2008.
Den stärksten Anteil am Transportaufkommen hatte der Straßengüterverkehr (77 Prozent der Beförderungsmenge). Auf der Straße wurden - nach einer Schätzung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung - im vergangenen Jahr 3. 473 Millionen Tonnen befördert, rund 2,3 Prozent mehr als im Jahr 2007.
Vergleichsweise hohe Wachstumsraten zeigte der Güterverkehr der Eisenbahn: Das Verkehrsaufkommen lag mit 379,0 Millionen Tonnen um 4,9%, die tonnenkilometrische Leistung mit 116,8 Milliarden Tonnenkilometern um 1,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Ein Wachstumsträger der Eisenbahn war die Containerbeförderung, die um elf Prozent anstieg.
Weiter zugenommen hat die Frachtbeförderung der Luftfahrt. Mit 3,5 Millionen Tonnen wurden 5,7 Prozent mehr Güter in Flugzeugen befördert als im Jahr 2007.
Das seit mehreren Jahren registrierte Wachstum des Güterverkehrs der Seeschifffahrt setzte sich auch im Jahr 2008, wenn auch verlangsamt, fort: Mit 319,1 Millionen Tonnen wurden hier 2,6 Prozent mehr Güter als im Vorjahr befördert.
Einziger Verkehrszweig mit Rückgängen sowohl der Beförderungsmenge als auch der Beförderungsleistung war die Binnenschifffahrt.

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 Transportleistungen werden teurer, Telekommunikation billiger

Wiesbaden, 18. Dezember 2008 (ots) - Die Erzeugerpreise für Dienstleistungen entwickelten sich im dritten Quartal 2008 sehr unterschiedlich: Während der Straßengütertransport wegen gestiegener Treibstoffkosten teurer als im Vorjahr war, verbilligten sich Telefon- und Internetdienste deutlich.
Teurer wurden viele Leistungen von Verkehrs- und Logistikanbietern, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Der Erzeugerpreisindex für Straßengüterverkehr war im dritten Quartal 2008 um 4,9 Prozent höher als im dritten Quartal 2007, der für Frachtumschlag um 4,5 Prozent und der für Schienengüterverkehr um 2,5 Prozent. Im gleichen Zeitraum verteuerten sich Lagereidienste lediglich um 1,3 Prozent, während der Erzeugerpreisindex für See- und Küstenschifffahrt sogar um 2,9 Prozent sank.
Der neue Erzeugerpreisindex für Lagerei spiegelt neben der Preisentwicklung von reinen Lagerhaltungsleistungen auch die von lagerbezogenen Diensten wider, wie etwa Verpacken und Kommissionieren von Ware.
Der Erzeugerpreisindex für technische, physikalische und chemische Untersuchung stieg um 1,5 Prozent. Die Leistungen von Post- und Kurierdiensten verteuerten sich im Vorjahresvergleich nur marginal um 0,2 Prozent. Im neu entwickelten Erzeugerpreisindex für technische, physikalische und chemische Untersuchungen wird die Preisentwicklung einer Reihe von Prüfungs- und Testdiensten dargestellt: Von regelmäßigen Fahrzeuguntersuchungen über Sicherheitstests an Maschinen und Anlagen bis zu Umwelt- und Lebensmittelprüfungen.
Der Erzeugerpreisindex für Telekommunikation lag im dritten Quartal 2008 um 8,3 Prozent niedriger als im dritten Quartal 2007. Dabei verbilligten sich die Dienste im Festnetz und Internet um durchschnittlich 7,2 Prozent, die im Mobilfunk sogar um 9,4 Prozent.
Erzeugerpreisindizes für ausgewählte Dienstleistungen werden seit Oktober 2007 veröffentlicht.

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 Ölpreisanstieg verteuerte Luftfrachttransporte im 3. Quartal 2008

Wiesbaden, 16. Dezember 2008. (ots) - Die Preise für von deutschen Flughäfen abgehende Luftfrachttransporte lagen im dritten Quartal 2008 durchschnittlich um 34,3 Prozent höher als im dritten Quartal 2007. Gegenüber dem zweiten Quartal 2008 betrug der Preisauftrieb 8,4 Prozent. Dies zeigt der Preisindex für Luftfracht des Statistischen Bundesamtes (Destatis).
Im Vorjahresvergleich wurden für Transporte in alle Regionen der Welt zweistellige Preissteigerungsraten gemessen. Diese fielen bei Transporten in den Asien-Pazifik-Raum besonders hoch aus: Hier zogen die Preise im Durchschnitt um 44,9 Prozent an. Bei Transporten nach China kam es sogar zu Erhöhungen um 59,4 Prozent. Am moderatesten fiel der Anstieg noch auf Routen nach Mittel- und Südamerika aus (plus 21,9 Prozent). Eine besonders niedrige Steigerungsrate (13,4 Prozent) hatten Transporte nach Mexiko.
Maßgeblich für den hohen Preisauftrieb war die Entwicklung des Rohölpreises, die im dritten Quartal 2008 ihren Höhepunkt erreichte. Dies schlug sich in Höchstständen bei den Kerosinzuschlägen der Fluggesellschaften nieder, die auch durch starke Senkungen der Basisfrachtraten nicht kompensiert werden konnten. Da die Kerosinzuschläge in den Monaten August und September bereits wieder rückläufig waren, fiel die Steigerung des Preisindex gegenüber der Vorperiode (dem zweiten Quartal 2008) mit 8,4 Prozent aber bereits niedriger aus als im zweiten Quartal 2008 (plus 9,6 Prozent verglichen mit dem ersten Quartal 2008). Wegen des zwischenzeitlich stark gesunkenen Ölpreises ist für das vierte Quartal 2008 mit einer weiteren Dämpfung des Preisauftriebs für Luftfracht zu rechnen.

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 Deutsche Binnenschifffahrt 2007: Weniger Unternehmen, mehr Umsatz

Wiesbaden, 11. Dezember 2008. (ots) - Mitte 2007 waren in der Binnenschifffahrt 1 139 deutsche Unternehmen tätig (minus fünf Prozent gegenüber 2006). Sie erwirtschafteten einen Umsatz aus der Binnenschifffahrt von 1 519 Millionen Euro (plus 1,2 Prozent).Die Unternehmen verfügten über 2.725 Binnenschiffe zur Güter- und Personenbeförderung (plus 1,0 Prozent) und beschäftigten 7.812 Personen (minus 1,9 Prozent) in ihren Unternehmensteilen "Binnenschifffahrt", wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.
Fast alle Binnenschifffahrtsunternehmen (98 Prozent) betrieben im Binnenschifffahrt als Gewerbe, zwei Prozent ausschließlich als Werkverkehr. Rund drei Viertel der Unternehmen der gewerblichen Binnenschifffahrt (805 Unternehmen) erzielten einen Umsatz aus Binnenschifffahrt von weniger als 500.000 Euro. Diese kleineren Unternehmen verfügten über 39 Prozent der Schiffe und beschäftigten mehr als ein Drittel des Personals der gewerblichen Binnenschifffahrt. Ihr Anteil am Gesamtumsatz betrug lediglich zwölf Prozent. Dagegen erwirtschafteten die 18 größeren Unternehmen (Unternehmen mit mehr als 12,5 Millionen Euro Jahresumsatz) 57 Prozent des Gesamtumsatzes der Branche.

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 Deutsche Ausfuhren im Oktober 2008: Plus 1,4 Prozent zum Oktober 2007

Wiesbaden, 9. Dezember 2008. (ots) - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, wurden im Oktober 2008 von Deutschland Waren im Wert von 89,7 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 73,4 Milliarden Euro eingeführt.
Die deutschen Ausfuhren waren damit im Oktober 2008 um 1,4 Prozent und die Einfuhren um 5,4 Prozent höher als im Oktober 2007. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegenüber September 2008 um 0,5 Prozent und die Einfuhren um 3,5 Prozent ab.
Die Außenhandelsbilanz schloss im Oktober 2008 mit einem Überschuss von 16,4 Milliarden Euro ab. Im Oktober 2007 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz 18,9 Milliarden Euro betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag im Oktober 2008 der Außenhandelsbilanzüberschuss bei 15,8 Milliarden Euro.

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 Verhaltensregeln Wildunfall

München, 9. Dezember 2008. Ein paar wichtige Verhaltensregeln können die Folgen, Personen- und Sachschäden bei einem Wildunfall begrenzen. Außerdem lassen sich Verluste bei der Schadensregulierung vermeiden.
Taucht plötzlich ein Tier auf der Straße auf, rät der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS): Sofort bremsen, Licht abblenden und hupen. Ruckartige Ausweichmanöver sollte man vermeiden, besonders bei Gegenverkehr oder bei Gefahr, von der Fahrbahn abzukommen. Bevor man andere Verkehrsteilnehmern gefährdet, ist es "sinnvoller", einen Zusammenstoß mit dem Wild zu riskieren.
Ist es allerdings zur Kollision gekommen, heißt es:
  • unverzüglich anhalten,
  • Unfallstelle absichern,
  • Warnblinklicht einschalten,
  • Warnweste anlegen,
  • etwaigen Verletzten helfen,
  • Polizei und Rettungskräfte verständigen (110, 112), gegebenenfalls auch das Forstamt (die kümmern sich nicht nur um das angefahrene Tier, sondern bestätigen auch den Schaden für die Versicherung)
  • verletztes Tier unberührt lassen,
  • gegebenenfalls die Fluchtrichtung des Wildes merken,
  • Unfallstelle fotografieren,
  • Spuren am Kfz (Blut und Haare) nicht vor der Information der Versicherung entfernen,
  • Namen und Adressen von Zeugen und Helfern notieren.
Versicherungen regulieren Schäden aus der Berührung mit Haarwild unterschiedlich. Um Schadenersatz zu zahlen, verlangt die Teilkaskoversicherung einen Nachweis der Berührung mit dem Haarwild. Das sind Rot-, Dam-, Elch-, Reh-, Gams- und Schwarzwild sowie Hasen, Kaninchen, Dachse, Luchse und Marder. Die Vollkasko muss auch zahlen, wenn ein Wildschaden nur behauptet wird. Ein Wildunfall kann auch vorliegen, wenn lebloses Haarwild an- oder überfahren wird.

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 Abgeschwächtes Wachstum im Eisenbahngüterverkehr

Wiesbaden, 3. Dezember 2008 (ots) Gegenüber den ersten neun Monaten des Jahres 2007 hat sich das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr im Eisenbahngüterverkehr leicht abgeschwächt. Hier hatte die Zunahme noch 5,6 Prozent gegenüber 4,8 Prozent im Jahre 2008 betragen.
Dabei sind im Verlauf dieses Jahres Schienengütertransporte im dritten Quartal mit 3,8 Prozent am wenigsten angestiegen. Im ersten Halbjahr lag die Veränderungsrate noch bei plus 5,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) bekannt gibt.
Von Januar bis September 2008 wurden auf dem deutschen Schienennetz insgesamt 284,1 Millionen Tonnen Güter transportiert.
Besondere Wachstumsimpulse gingen vom kombinierten Verkehr (Container und Wechselbehälter) aus: Hier wuchs die Tonnage (52,0 Millionen Tonnen) um 14,4 Prozent während der konventionelle Güterverkehr (einschließlich beförderte Straßengüterfahrzeuge) mit 232,1 Millionen Tonnen auf ein Plus von 2,9 Prozent kam.
Nach Güterabteilungen sind Erze und Metallabfälle (28,5 Millionen Tonnen) mit 21,5 Prozent am stärksten gestiegen. Die volumenstärkste Güterabteilung Besondere Transportguuml;ter, die mit 57,6 Millionen Tonnen auch große Teile des kombinierten Verkehrs umfasst und ein Fuuml;nftel der gesamten Transportmenge repräsentiert, zeigte mit 12,4 Prozent danach den bedeutendsten Zuwachs. Die größten prozentualen Rückgänge verzeichneten die landwirtschaftlichen Erzeugnisse (- 27,1%). Auch Andere Halb- und Fertigerzeugnisse (- 4,7%), Düngemittel (- 4,1%), Steine und Erden (- 1,6%) und Feste mineralische Brennstoffe (- 1,2%) konnten ihre Vorjahreswerte nicht halten.
Eine detaillierte Gefahrgut-Transportstatistik für 2008 wird voraussichtlich Mai / Juni 2009 veröffentlicht werden.

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